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Konsumenten wünschen: "Fachchinesisch" auf den Verpackungen abstellen

von Redaktion (Kommentare: 0)


Anlässlich der Verschärfung der EU-Richtlinie zur Kennzeichnung von Lebensmitteln hat die Frosta AG eine Emnid-Umfrage in Auftrag gegeben. Gleich zu Beginn der Studie stellte sich heraus, dass zwar rund die Hälfte der Befragten wussten, dass eine EU-Änderungsrichtlinie geplant ist, aber wiederum nur jedem Zweiten davon war genaueres über die Inhalte bekannt.

Fest steht jedoch, dass die nicht abreißende Kette von Lebensmittelskandalen für ein großes Informationsbedürfnis sorgt: Knapp drei Viertel der deutschen Verbraucher wünschen sich bei der Kennzeichnung von Lebensmitteln eine lückenlose Auflistung aller Zutaten. Doch nur fünf Prozent können das "Fachchinesisch" auf den Verpackungen überhaupt verstehen, neben unverständlichen E-Nummern und Fachausdrücken bereitet ihnen schon das Lesen der oftmals kleingedruckten Zutatenliste große Schwierigkeiten. 81 % der der Konsumenten fordern eine kundenfreundlichere Kennzeichnung der Produkte.

Diesem Wunsch ist die Frosta AG aus Bremerhaven als nach eigenen Angaben als erster und einziger Hersteller von Tiefkühlkost nachgekommen. Seit Anfang 2003 hat sich das Unternehmen dazu verpflichtet, alle Rohwaren und Zutaten lückenlos und gut leserlich auf seinen Produktverpackungen aufzulisten und deren Herkunft zu deklarieren. Außerdem werde konsequent auf den Einsatz von Zusatzstoffen, wie Geschmacksverstärker oder Aromen, und Farbstoffe verzichtet. Die Umfrage hatte eine besondere Sensibilität der Verbraucher gegenüber Zusatzstoffen ergeben; 61% meiden den Kauf von Lebensmitteln mit künstlich zugesetzten Stoffen. (11.9.03)

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