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Klimaverträglich konsumieren?

von Redaktion (Kommentare: 0)


Praktiker und Experten zur CO2-Bilanzierung von Produkten trafen sich Ende Februar 2009 in Berlin um über konkrete Möglichkeiten des Klimaschutzes durch Wirtschaftsunternehmen zu beraten. Mittendrin mit einem zentralen Vortrag und einer Arbeitsgruppe sind die von dem niederländischen Bio-Unternehmen Eosta ins Leben gerufenen Organisationen Nature & More Foundation und die Firma Soil & More International. Beide  können ökonomisch wie ökologisch attraktive Wege zu einem klimafreundlichen und für den Verbraucher transparenten Konsum aufzeigen.

Die an PCF (Product Carbon Footprint) beteiligten Unternehmen (BASF, dm-drogerie markt, DSM, Frosta, Henkel, REWE Group, Tchibo, Tetra Pak, T-Home und die Unternehmensgruppe Tengelmann) haben in einem Pilotversuch für 15 Produkte den so genannten CO2-Fußabdruck erfasst. Dabei ist man interessiert an der globalen Vernetzung aller relevanten in diesem Bereich tätigen Akteure. „Als wir vor etwas mehr als zwei Jahren erstmals die CO2-Werte für den Transport von Biofrüchten aus Übersee kommunizierten, standen wir weltweit noch ziemlich allein da,“ berichtet Volkert Engelsman, Gründer und CEO von Eosta und Initiator sowohl der Stiftung Nature &More sowie der Firma Soil & More International. „Wenig später konnten wir dann ein TÜV-zertifiziertes 'Full Product-Cycle Assessment' für viele unserer Produkte nachlegen. Des weiteren konnten wir durch den Kauf geprüfter Emissionszertifikate, die von Bioproduzenten durch die Anwendung spezieller Kompostierungs-Techniken generiert wurden, die errechneten CO2-Bilanzen ausgleichen und so die CO2-Neutralität eines Produktes vom Anbau bis ins Warenregal gewährleisten.“ Das war vor rund einem Jahr gewesen, als Eosta gemeinsam mit Nature & More und Soil & More die weltweit ersten klimaneutralen Produkte aus dem internationalen Biohandel präsentierte. „Unser Ziel war eine Art 'Quadratur des Kreises'“, so Engelsman weiter „Hochwertige Bioprodukte, die fair gehandelt sind, für den Verbraucher volle Transparenz bieten und das Klima nicht belasten.“ Hatte man die Visionäre aus dem niederländischen Waddinxveen zunächst als Utopisten verspottet, zeigt sich nun, dass der Dreisatz Eosta, Nature & More und Soil & More funktioniert:


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