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Klimafeind Bio-Erdbeere

von Redaktion (Kommentare: 0)


Greift der heimische Konsumenten im Winter zu Erdbeeren aus fernen Ländern trägt er zur Klimaerwärmung bei: In dieser Grundaussage sind sich Claudia Sprinz von Greenpeace und Georg Lippay vom Öko-Adressbuch einig. Weniger konform hingegen ist ihre Haltung zur Bio-Version solch saisonunabhängigen Südfrüchtekonsums. "Der Öko-Konsument von heute verlangt Bioqualität und Genuss", sieht Lippay auch hier den Zug in Richtung Hedonismus abgefahren. Während Sprinz an das Klimabewusstsein appelliert: "Jemand, der im Bio-Supermarkt um diese Jahreszeit Erdbeeren kauft, trifft eine ebenso unverantwortliche Entscheidung wie jemand, der zu konventionellen Importbeeren greift."

 

Entscheidend - so Sprinz - sei auch bei Bioprodukten der CO2-Ausstoß der Transportmittel. Auf dem EU-Markt und darüber hinaus herrsche diesbezüglich keine Kostenwahrheit. Daher rät die Österreich-Leiterin der kritischen Greenpeace-Konsumentenbewegung Marktcheck "zu Bio-Saisonprodukten, etwa Äpfeln". Die seien zu fairen Preisen zu haben - wie überhaupt die Klimabilanz eines Lebensmittels "umso besser ausfällt, je lokaler und auch je unverarbeiteter es ist".

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