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Kein Schutz vor Gen-Mais?

von Redaktion (Kommentare: 0)


Das Verwaltungsgericht Braunschweig hat Mitte Juli 2007 den Eilantrag gegen den Anbau von Gen-Mais in Deutschland abgewiesen. Das Gericht begründet seine Entscheidung mit der mangelnden Zuständigkeit des Bundesamtes für Verbaucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Das Bündnis Aktion Gen-Klage hatte gemeinsam mit Greenpeace und Imkern versucht, den Anbau von gentechnisch verändertem Mais der Firma Monsanto per Eilantrag zu stoppen.


Wäre dem Antrag stattgegeben worden, hätte das BVL das Gen-Mais Verbot durchsetzen müssen. Laut Risikobewertung des Bundesamtes aus April 2007 besteht bei dem hier angebauten Gen-Mais MON810 "ein berechtigter Grund zu der Annahme, dass dieser eine Gefahr für die Umwelt darstellt". Darauf hatten sich die Kläger berufen.

 

Tatsächlich wurden vom Gericht die Umweltrisiken nicht im Detail überprüft. Die Kläger hatten unter anderem neue Studien vorgelegt, die zeigen, dass das Insektengift, das der Gen-Mais produziert, anders funktioniert als bisher angenommen.

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