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Initiative zu EU Logo an EU Kommission

von Redaktion (Kommentare: 0)


Mit den negativen Auswirkungen der sich immer weiter verschleppenden Entwicklung des neuen EU Logos für Lebensmittelhersteller und Handel haben sich AOEL und fünf weitere europäische Ökoorganisationen in einem Schreiben an Jean-Francois Hulot, Abteilungsleiter der EU Sektion Ökolandwirtschaft gewendet. Durch die erneute Verzögerung sind sowohl die Entwicklung des Verpackungsdesigns als auch die Umsetzung nicht mehr rechtzeitig möglich. Exportierende Firmen sind durch die unklare Logo-Situation besonders betroffen, da im Markt außerhalb der EU das USDA Zeichen schnell an Bedeutung gewinnt.

Die Firmen fordern ein kommunizierbares EU Logo, das schnell kommt. Für diese schwierige Aufgabe bieten die Unterzeichner einen konkret umsetzbaren Lösungsvorschlag an. Das deutsche Bio Siegel hat sich über die Jahre hinweg sowohl im nationalen als auch im internationalen Markt erfolgreich durchgesetzt. Wird das vorhandene Bio-Siegel als Basis genutzt, könnten die für die Entwicklung eingesparten Mittel für die Einführung des neuen EU Logos verwendet werden. In zwei Gestaltungsvorschlägen zeigen die Initiatoren wie das Bio-Siegel um einen Europabezug erweitert werden kann und mit einem flexiblen Sprachelement in den Länder angepasst werden kann.

Verfolgt die Kommission diesen Ansatz von Herstellern und Handel ist eine endgültige Entscheidung vor dem 1. Juli 2009 realistisch. Wird sie weiter verschleppt, müsste der gesamten Komplex der Etikettierungsfragen wieder verschoben werden, da Hersteller und Handel ca. zwei Jahre brauchen, bis sie nach Einführung des neuen EU Logos ihre gesamte Etikettierung umgestellt haben.

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