Anzeige

organic-market.info | Mediadaten | Impressum | Datenschutz

Import von Ökoprodukten

von Redaktion (Kommentare: 0)


Das gesetzliche Reglement für den Import von Ökoprodukten aus Drittstaaten in die Europäische Union wurde grundlegend verändert. Die EU-Kommission hat sich mit ihrem Vorschlag, künftig zentrale Funktionen bei der Prüfung von Importen wahrzunehmen, durchgesetzt. Versehentlich wurde nicht nur eine Verordnung, sondern zwei, nahezu gleichlautende, in Details aber unterschiedliche Verordnungen kurz vor dem Ende des vergangenen Jahres veröffentlicht. Eine Verordnung (EG) Nr. 1991/2006 vom 21.12.2006 im Amtsblatt L 411 vom 30.12.2006. Außerdem eine Verordnung (EG) Nr. 1997/2006 vom 19.12.2006 im Amtsblatt L 379 vom 28.12.2006. Ähnlich wurde die falsche Version der Verordnung über Claims bezüglich der Gesundheitseigenschaften und des Nährwerts von Lebensmitteln veröffentlicht, nämlich die, die die Kompromisse, die zwischen den EU-Einrichtungen ausgehandelt worden waren, nicht berücksichtigten. Es ergibt sich ein Bild ungewöhnlicher Unsorgfältigkeit und Konfusion.

(Bild: Hanspeter Schmidt)

 

Die EU-Kommission hat sich gegenüber den Mitgliedstaaten mit einem neuen Öko-Importmodell durchgesetzt, in dem es zwei Klassen von EU-Ökoimporten geben soll. Einerseits die Produkte, die der EU-Ökolandbau-Verordnung konform sind und andererseits jene Produkte, die ihr nur gleichwertig sind. Den Grund dieses Vorgehens versteht man nur, wenn man den welthandelspolitischen Hintergrund betrachtet. Die Konsequenzen zeigen sich erst, wenn man die Neuregelung im Gesamtzusammenhang analysiert. Diese Analyse zeigt, dass die Neuordnung drastische Konsequenzen für das Verhalten von Marktteilnehmern haben kann. Es stellt sich die Frage, wie man sich als Unternehmen, dass Ökoprodukte in die Europäische Union importiert oder mit solchen Produkten zu tun hat, verhalten soll.

Dies ist Gegenstand eines Seminars, in dem die Fragen gestellt und die für ihre Praxis relevante Antworten gegeben werden.

 

Einladung zum Sonderlehrgang „Die neuen Regelungen für den Import von Bioprodukten in die Europäische Union" am 31. Januar 2007.

 

Die Revision der EU-Ökolandbau-VO 2092/91: Was bewirkt sie praktisch ab dem 01. Januar 2007 und was voraussichtlich ab Mitte 2007? Welche Maßnahmen empfehlen sich für Exporteure in Drittstaaten, welche für EU-Importeure und welche für die abnehmende Hand? Wie können künftig Kontrakte, Verträge und die Qualitätssicherung ausgestaltet sein? Wo lassen sich Risiken vermeiden und wo Kosten sparen?

 

Wo? Mittwoch, 31. Januar 2007, 10.00 bis 16.30 Uhr, Frankfurt am Main, Ökohaus Ka Eins, Kasseler Straße 1a, bei der S-Bahnstation "Westbahnhof".

 

Der eintägige Lehrgang wendet sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Unternehmen, die Ökoprodukte in die Europäische Union importieren, an Handelsunternehmen, an Beratungsunternehmen, an Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit sowie an berufständische Organisationen und Verbände.

 

Die Referenten: Hanspeter Schmidt, Freiburg im Breisgau, Rechtsanwalt am Oberlandesgericht Karlsruhe, Fachanwalt für Verwaltungsrecht; Dr. Jochen Neuendorff, GfRS Gesellschaft für Ressourcenschutz, Göttingen.

 

Anmeldung per Fax an 0761-702520 oder e-mail an organicimports@gfrs.de. Tagungsgebühr: € 480,-- (zzgl. 19 % Mehrwertsteuer).
 
Die zitierten neuen EU-Verordnungen hier als pdf-Dateien zur Information:
EU-VO 1
EU-VO 2

 

Zurück

Uns interessiert Ihre Meinung. Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum Thema!



Jetzt teilen

Anmeldung
Newsletter

Anzeige

Anzeige