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Imker ohne Schutz vor Gen-Mais

von Redaktion (Kommentare: 0)


Ende Juni 2008 hat die zweite Kammer des Verwaltungsgerichts Braunschweig in einem Eilverfahren entschieden, dass das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit zum Schutz von Honigbienen kein weiteres “Monitoring” zur Beobachtung der Umweltauswirkungen von Gen-Mais anordnen muss.

 

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hatte im Dezember 2007 trotz vorherigen Verbots den Handel mit dem Saatgut des Genmaises wieder zugelassen. Daher können Landwirte den umstrittenen Mais derzeit aussäen.

 

Drei Imker hatten mit Unterstützung von Greenpeace beim Gericht den Erlass einer einstweiligen Anordnung beantragt, den die Kammer aus formalen Gründen ablehnte. Der auf ein weiteres “Monitoring” gerichtete Antrag sei unzulässig. Mit weiteren Untersuchungen, die Beobachtungen in der Natur erfordern, könne in diesem Jahr nicht mehr verhindert werden, dass der Mais blüht und von Bienen angeflogen wird. Wie im vergangenen Jahr lehnten die Richter außerdem einen Antrag auf Umbruch der schon ausgesäten Maispflanzen vor der Blüte ab.

 

Nach Ansicht der Richter ist es den Antragstellern nicht gelungen, eine Gefahr für Honigbienen glaubhaft zu machen. Negative Auswirkungen auf die Bienen oder gar ein Bienensterben aufgrund des Anbaus gentechnisch veränderter Maispflanzen im vergangenen Jahr sollen die Antragsteller nicht geschildert haben.

 

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