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Hohe Geldstrafe für französische Bio-Saatgutfirma

von Redaktion (Kommentare: 0)


Die Kokopelli Seed Foundation wurde im Dezember 2003 von Dominique Guillet ins Leben gerufen, um im Sinne der Kokopelli Association Zugriff auf außenbestäubtes Saatgut zu ermöglichen, weil dies als einzige Möglichkeit betrachtet wird, Hunger zu verringern und Lebensmittelsicherheit auf nachhaltige Weise zu fördern. Kokopelli ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Frankreich und hat unabhängige Zweigstellen in Italien, Großbritannien, Belgien, Deutschland und Brasilien.

 

Die Gesellschaft wurde am 22. Dezember 2006 von einem Gericht in Nîmes in Frankreich zu einer Geldstrafe von € 17.130 verurteilt. Die Präsidentin Kokopellis, Dominique Guillet,  wurde für schuldig befunden, „nicht zugelassene Arten von Saatgut“ in Verkehr gebracht zu haben. Die EU-Richtlinie 98/95 zur Begünstigung der biologischen Vielfalt wurde nicht angewandt: aus diesem Grund war es möglich, Kokopelli zu verurteilen.

 

Die Gründer der Kokopelli Association beschäftigen sich bereits seit 1987 mit dem Schutz der biologischen Vielfalt, mit medizinischen Pflanzen und der Produktion von Bio-Sattgut. Sie riefen den Botanischen Garten La Mhotte und Terre de Semences in der Auvergne ins Leben und waren von 1991 bis 1998 dafür verantwortlich - mit Hilfe von 45 Menschen aus einem Rehabilitationsprogramm wurde eine großartige Pflanzenvielfalt gezüchtet.

 

Die Kokopelli Association hat 5500 Mitglieder. Ein Dutzend Hersteller kümmert sich um den Erhalt 2000 verschiedener Arten. Dadurch ist die Gesellschaft das wichtigste französische genetische Reservoir, das allgemein zugänglich ist. Die Firma sammelt, bewahrt und verkauft das Bio-Saatgut alter Gemüse- und Blumenarten, das seit vielen Jahren bewahrt wurde.

 

www.biovert.com and www.kokopelli.asso.fr

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