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Hofpfisterei muss Werbeaussagen korrigieren

von Redaktion (Kommentare: 0)


"Einblick schafft Vertrauen" - so wirbt die Hofpfisterei, mit fast 60 Mio. Euro Jahresumsatz und 900 Mitarbeitern Deutschlands größte Ökobäckerei, für sich. Das so genannte "Pfisterbrot" etwa hat weit über Süddeutschland hinaus einen legendären Ruf.

 

Foodwatch kritisiert jetzt jedoch die nicht deklarierte Verwendung von Zusatzstoffen in den Hofpfisterei-Produkten. So setzt der Hersteller beispielsweise Aromen in der Laugenbrezel, Zitronensäure im Krapfen und ein aus Algen gewonnenes Verdickungsmittel in der Rosinenschnecke ein. Diese Zusatzstoffe sind zwar in der ökologischen Nahrungsmittelproduktion erlaubt, würden allerdings teilweise von den Verbraucherzentralen als "bedenklich" eingestuft und von deren häufigem Verzehr würde abgeraten, moniert Foodwatch.

 

Die Hofpfisterei hat seit mehreren Jahren sowohl auf Verpackungstüten als auch in Prospekten und im Internet mit dem Slogan "bewusster Verzicht auf Zusätze" geworben - für Foodwatch ein klarer Fall von Verbrauchertäuschung. Auf Druck von Foodwatch hat die Hofpfisterei jetzt eine Unterlassungserklärung unterschrieben und sich verpflichtet, diese Werbung in Zukunft nicht mehr zu verwenden.


Auf ihrer Internetseite hat die Hofpfisterei den Slogan bereits durch eine detaillierte Auflistung der Zusätze ersetzt. Noch knapp vier Wochen, bis zum 15. Juli 2008, bleiben der Ökobäckerei, um die irreführende Werbung komplett einzustellen. Ansonsten droht der Hofpfisterei eine Geldstrafe, deren Höhe durch ein Gericht festgelegt wird.

 

Lesen Sie mehr in der Süddeutschen Zeitung


 

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