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Hofpfisterei expandiert nach Norddeutschland

von Redaktion (Kommentare: 0)


Die Münchener  Hofpfisterei, größte Öko-Bäckerei Deutschlands startet die Ausweitung des Geschäfts und eröffnet zwei Filialen in Berlin. In der Münchner Backstube werden 20.000 Brote pro Woche produziert. 2000 davon werden wöchentlich mit dem Lastwagen in die Hauptstadt transportiert. Drei weitere Berliner Geschäfte seien bereits für 2009 geplant, sagt Marketingleiter Friedbert Förster der taz. Später kämen vielleicht Städte wie Köln oder Frankfurt dazu.

"Unser Natursauerteig gedeiht nur an bestimmten Orten so, wie er jetzt gedeiht", begründet Förster. Die Hausflora der Münchener Backstube beeinflusse den Geschmack maßgeblich. Deshalb lässt die Hofpfisterei die Laibe in München reifen und eine Stunde vorbacken. In Berlin verbringen sie eine weitere Stunde im Ofen. 

Lässt es sich für einen Öko-Betrieb, der sich sich den Umweltschutz auf die Fahnen geschrieben hat, verantworten, dass ein Lastwagen zweimal pro Woche jeweils 1000 Brote durch die ganze Republik transportiert? "Es gibt keine Belege dafür, dass eine Produktion an mehreren Stellen klimafreundlicher ist", antwortet Förster.

Tatsächlich bestätigt Klimaexpertin Jenny Teufel von der Forschungseinrichtung Öko-Institut, dass eine sehr effiziente zentrale Herstellung weniger Treibhausgase freisetzen kann als ein kleiner lokaler Betrieb mit veralteten Geräten." Eine Klimabilanz will die Hofpfisterei im kommenden Jahr aufstellen. Im nächsten Schritt soll das Unternehmen aus München dann klimaneutral werden. "Die Emissionen", verspricht Förster jetzt schon, "werden wir durch ein Aufforstungsprojekt in Südamerika ausgleichen."

Die Hofpfisterei betreibt in Süddeutschland rund 150 Filialen und produziert 40.000 Kilogramm Brot pro Woche.

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