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Hipp überlegt beim Bezug von Rohstoffen auf Österreich auszuweichen

von Redaktion (Kommentare: 0)


Hipp ist Hersteller von Babynahrung und setzt seit mehr als 40 Jahren auf ökologisch produzierte Produkte. Am 21. Januar strahlte der Bayerische Rundfunk ein Interview mit dem überzeugten Bio-Verarbeiter Claus Hipp (Bild/Hipp) aus.

 

Auf die Frage, was er tun würde, wenn seine Bio-Bauern durch genveränderten Mais in der Nachbarschaft beeinträchtigt würden, antwortete Hipp, dann könne er diese Ware nicht abnehmen. Evtl. müsste er dann auf Bio-Bauern in Österreich zurückgreifen. Seehofer habe versprochen, dass er nichts unternehmen werde, was die Bio-Bauern beeinträchtigen könnte. Hipp hofft, dass die Politik sich daran hält. Bei einer Volksabstimmung wie in der Schweiz erwarte er in Deutschland eine ähnlich ablehnende Haltung gegenüber der Gentechnik. Er frage sich, wofür hierzulande die Gentechnik überhaupt entwickelt werde, wenn die Verbraucher das seiner Ansicht nach nicht wünschen. Es gäbe wohl "irgendwelche wirtschaftliche Interessen".

 

"Der Wille des Verbrauchers ist eigentlich unser Gebot in allem Handeln." Wenn es keine gentechnisch veränderten Pflanzen gäbe, wäre auch die Kontrolle der Ware seiner Bio-Bauern wesentlich einfacher und billiger, weil keine Möglichkeit zu ihrer Kontaminierung mehr bestünde. "Aber wir schaffen es, sichere Bauern zu finden. Vielleicht ist das auch eine Chance für uns, weil wir besonders dahinter her sind, unbelastete Produkte zu finden."

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