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Gute Noten für ökologisch erzeugte Lebensmittel

von Redaktion (Kommentare: 0)


Eine mehrjährige Untersuchung ergab, dass ökologische Lebensmittel aus Baden-Württemberg die entsprechenden Standards erfüllen, das Bio-Siegel also in den meisten Fällen zu Recht tragen. Nur in ganz wenigen Proben wurde eine Belastung von Öko-Lebensmitteln eine Belastung mit Schadstoffen festgestellt. Von insgesamt 908 Lebensmitteln mussten nur 14 beanstandet werden, teilte Agrarminister Willi Stächele als ein Ergebnis der Studie "Rückstände in Öko-Lebensmitteln" mit. "Der Bericht stellt den Bio- Erzeugern im Land gute Noten aus", sagte er. Insgesamt sind 908 Lebensmitte untersucht worden, nur in 14 Proben seien Rückstände gefunden worden.

Vorsicht ist jedoch bei Bio-Honig aus dem Ausland geboten. Besonders negativ aufgefallen mit Rückständen von Antibiotika ist Ökohonig aus Italien, Indien, Türkei und Mexiko. Auch bei verschiedenen Obst- und Gemüseprodukten aus dem Ausland stellten die Chemiker Belastungen mit Pflanzenschutzmitteln fest - so hätte eine Traubenprobe aus Italien die Bezeichnung "Bio" gar nicht tragen dürfen.

In der Studie wurden auch biologisch und konventionell erzeugte Lebensmittel miteinander verglichen. Hinsichtlich der Belastung mit Pflanzenschutzmitteln unterschieden diese sich stark. So lag die mittlere Pestizidbelastung bei Ökogemüse bei lediglich 0,002 Milligramm pro Kilo, während konventionell erzeugte Produkte 0,3 Milligramm/kg Rückstände enthielten.
(23.07.04)

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