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Gute Ernte bei Bio-Obstbauern der Ökobo

von Redaktion (Kommentare: 0)


 

Knapp ein Zehntel größer als im vergangenen Jahr wird die Ernte bei den Bio-Obstbauern der Ökobo (Ökologisches Bodenseeobst) ausfallen. Der Absatz steigt Jahr für Jahr. Die europaweite Apfelernte hat auch bei den Bio-Bauern begonnen. Die Betriebe von Bioland, Demeter und Naturland in Deutschland, Niederlande, Belgien, Frankreich, Tschechien und Italien erwarten insgesamt eine Ernte von 70.000 Tonnen Tafeläpfeln. Rund 5500 Tonnen werden dabei von den 27 Bauern der Ökobo auf 354 Hektar  am  Bodensee erzeugt.

 

"Wir haben ein klares Ertragsplus bei Elstar und Topaz", betont Ökobo-Geschäftsführer Bernhard Strauch. Neuumsteller konnten im vergangenen Jahr keine gewonnen werden, für die Zukunft sieht man aber auch in diesem Bereich bei der Ökobo eine positive Perspektive. Wie in der gesamten Landwirtschaft, hatten auch die Bio-Obstbauern mit dem extremen Wetter in dieser Saison zu kämpfen. 

 

Mittlerweile ist die Frühäpfelernte abgeschlossen, die Ernte von Elstar und Co. hat derzeit begonnern. Insgesamt bauen die Ökobo-Erzeuger rund 30 verschiedene Apfelsorten an, wobei Elstar, Jonagold und Topaz den Hauptteil ausmachen. Bei den Topaz-Äpfeln ist das Bodenseegebiet im Biobereich sogar  Europas größte Anbaufläche.

 

Ökobo startete in diesem Jahr in ihre fünfte Vermarktungssaison und verzeichnet den größten Umsatzzuwachs im Naturkostfachhandel. Die Erzeuger partizipieren am Zuwachs bei Obst von annähernd 20 % in der Branche. Auch im Lebensmitteleinzelhandel findet man immer mehr Ökobo-Obst. Als kritisch sehen die Ökobo-Mitglieder einen Zuwachs in Richtung Discounter. Da man seit Jahrzehnten in der Naturkostbranche verwurzelt sei, wolle man derzeit diesen Weg nicht gehen. 

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