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Grundstein für saarländische Biomolkerei

von Redaktion (Kommentare: 0)


Ab Frühjahr kommenden Jahres wird es in den Kühlregalen der Lebensmittelgeschäfte auch Bio-Milchprodukte aus saarländischer Produktion geben. Für die erste saarländische Biomolkerei, die jetzt in Ommersheim im Bliesgau gebaut wird, hat Umweltminister Stefan Mörsdorf jetzt den Grundstein gelegt.

Die Biomolkerei der Saarpfälzischen Bio-Höfe GmbH Mandelbachtal entsteht auf dem Eichelberger Hof der Familie Wack und wird die im Saarland und im angrenzenden Rheinland-Pfalz erzeugte Bio-Milch künftig ökologisch verarbeiten und so hochwertige Bio-Produkte auf den regionalen Markt bringen.

Um den Bau dieser Biomolkerei zu ermöglichen, hat das Ministerium für Umwelt das Projekt mit gleich zwei Förderprogrammen gefördert: Seit dem Jahr 2003 hat das Umweltministerium im Rahmen des Förderprogramms "Regionen Aktiv - Vis a Vis" die Planungsphase des Projektes mit rund 122 000 Euro unterstützt. Hierbei war es vor allem in den Jahren 2002-2003 von besonderer Bedeutung zu klären, inwieweit die Verarbeitung von Biomilch und die Vermarktung von regionalen Biomilchprodukten im Saarland möglich ist und auch unter ökonomischen Gesichtspunkten wirtschaftlich umgesetzt werden kann. Die Investitionskosten, die mit dem Aufbau einer Biomolkerei entstehen, hat das Ministerium für Umwelt nach den Grundsätzen der Markstrukturverbesserung mit 88 000 Euro über Mittel der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) bezuschusst. Das entspricht 40 Prozent der Investitionskosten.

Nach den bisherigen Planungen wird die Biomolkerei im Frühjahr 2005 bereits ihre Arbeit aufnehmen und ihre Bioprodukte vermarkten. Die hergestellten Milchprodukte werden künftig über den Naturkost- und Reformwarenhandel sowie direkt in Hofläden von Bio-Betrieben und bei Großverbrauchern wie Kindertagesstätten, Großküchen oder Bio-Bäckereien vertrieben. Zu den Produkten der Biomolkerei gehören zunächst Frischmilch, Quark, Frischkäse und Joghurt. Zu einem späteren Zeitpunkt soll die Produktpalette dann mit einem erweiterten Mitarbeiterkreis weiter ausgebaut werden.
(28.12.2004)

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