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Größere Artenvielfalt auf Bio-Äckern

von Redaktion (Kommentare: 0)


Von den 28.000 Pflanzenarten in Deutschland sind bereits 40 Prozent vom Aussterben bedroht. Von den insgesamt 45.000 Tierarten in Deutschland sind 6400 bedroht. Auf einem Öko-Acker gibt es weit mehr Tiere und Pflanzen als auf einem konventionell bewirtschafteten. Der Verzicht auf Pestizide und Kunstdünger erhöht das Nahrungsangebot für Vögel. Insekten wie Käfer, Spinnen oder Tausendfüßler findet man, ebenso wie Regenwürmer häufiger auf Bio-Äckern.

Der britische Bioverband "Soil Association" hat ermittelt, dass beispielsweise auf Bioäckern zweieinhalb Mal so viele Feldlerchen leben, wie auf konventionellen Äckern. Zusätzliche Anlage von Streuobstwiesen, Hecken oder das Stehen lassen eines Randstreifens bei der Getreideernte, bedeutet für viele Vögel und Insekten Nahrung und Schutz und fördert die Artenvielfalt.

Da auf Bio-Äckern Beikräuter nicht mit Herbiziden vernichtet werden und die Böden nicht überdüngt sind, leben auf Öko-Nutzflächen bis zu sechsmal mehr Pflanzenarten als auf konventionellen. Diese Vielfalt kommt wiederum den Tieren zugute. Mehr Blüten und Samen verbessern das Nahrungsangebot für Insekten bzw., für Vögel. Ebenfalls positiv für die Fauna: Biobauern beachten Fruchtfolgen und verzichten auf Monokulturen. (12.1.04)

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