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Greenpeace deckt Pestizidskandal auf

von Redaktion (Kommentare: 0)


"Es ist ein Märchen, dass Produkte aus Deutschland deutlich geringer belastet sind, sagt Martin Hofstetter, Landwirtschaftsexperte von Greenpeace. Die Umweltschützer haben jetzt in Deutschland angebautes Obst und Gemüse testen lassen. Das Ergebnis: Bauern spritzen Tomaten, Kopfsalat, Rucola und Äpfel mit illegalen Giften, die die Gesundheit gefährden. 29 % der 84 untersuchten Obst- und Gemüseproben aus Supermarktketten wie Edeka, Aldi, Tengelmann, Real, REWE oder Wal-Mart enthielten illegale Pestizide.


Generell in Deutschland verbotene Gifte fand das Labor in 10 Proben (12 %). In 14 weiteren Produkten (17 %) steckten Substanzen, die für das betroffene Obst oder Gemüse nicht zugelassen sind. Handel und Einsatz von illegalen Pestiziden sind keine Kavaliersdelikte, sondern müssen endlich als Straftat behandelt werden, fordert Martin Hofstetter. Darüber hinaus seien die Kontrollen zu verbessern sowie illegal tätigen Bauern die Subventionen zu streichen. Im Herbst 2006 hat Greenpeace mit eigenen Recherchen bewiesen, wie einfach Landwirte illegale Pestizide im Agrarhandel erwerben können.

 

In Einzelfällen handle es sich eventuell um gesetzliche Sonderregelungen und behördliche Ausnahmen. Doch werde häufug nach dem Motto: Was für Getreide erlaubt ist, kann dem Kopfsalat nicht schaden. Allerdings sorgen Gifte, die beispielsweise in der Getreideernte nicht mehr nachweisbar sind, im Salat für hohe Rückstände.

 

Greenpeace empfiehlt empfiehlt deshalb Bioware.

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