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Greenpeace fordert Siegel für gentechnikfreie Lebensmittel

von Redaktion (Kommentare: 0)


Seit dem 1. Mai 2008 können Lebensmittelhersteller ihre Waren als gentechnikfrei kennzeichnen, wenn auf Gen-Pflanzen im Tierfutter und gentechnisch veränderte Zusätze verzichtet wird. Nach Auffassung von Greenpeace fehlen bisher jedoch ein gesetzliches Logo und eine Informationskampagne der Bundesregierung, um die Vorteile der Kennzeichnung bekannter zu machen.

Gentechnisch veränderte Lebensmittel müssen seit April 2004 als solche gekennzeichnet sein. Von der Regelung ausgenommen sind bisher tierische Produkte wie Milch, Eier und Fleisch, die mit Gen-Tierfutter erzeugt  wurden. Staatliche Kontrolleure überwachen seit einem Jahr, ob gekennzeichnete Lebensmittel weder Gen-Pflanzen noch gentechnisch veränderte Zusatzstoffe enthalten. Bei der Produktion von Milch, Eiern und Fleisch müssen Gen-Pflanzen auch aus dem Tierfutter verbannt sein. Eine Molkerei muss zum Beispiel garantieren, dass drei Monate vor der Produktion von gentechnikfreier Milch keine Gen-Pflanzen mehr verfüttert wurden.

"Vor allem die vom Milchpreis gebeutelten Milchbauern und Molkereien können von der Kennzeichnung profitieren", sagt Hissting. Im Molkereisektor wird die Kennzeichnung daher am meisten angewandt. Unter anderen wirbt die Marke "Landliebe" seit einigen Monaten mit der neuen Kennzeichnung. Auch die Händler Tegut und Alnatura kennzeichnen Milchprodukte ihrer Eigenmarke mittlerweile mit "ohne Gentechnik".

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