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Gesetz zur Kompostierung von Biokunststoffen gefordert

von Redaktion (Kommentare: 0)


Die Rahmenbedingungen einer breiten Markteinführung kompostierbarer Biokunststoffe und die dazu notwendigen gesetzlichen Regelungen standen im Mittelpunkt einer politischen Diskussionsveranstaltung im Dezember 2006 in Berlin. Eingeladen hatten die Umweltministerin Margit Conrad und der Wirtschaftsminister Hendrik Hering des Landes Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Industrieverband European Bioplastics. Unter dem Titel "Biologisch Abbaubare Kunststoffe – Innovation mit großer Zukunft" wurden Chancen, Hemmnisse und Fördermöglichkeiten vorgestellt und diskutiert. Unter den Rednern bestand Konsens, dass als nächster Schritt die Kompostierung von nachweislich geeigneten Produkten durch Gesetzesnovellen ermöglicht werden soll. Dabei sei es wichtig, so die Minister, dass diese Produkte möglichst hohe Anteile nachwachsender Rohstoffe enthalten.

 

Angesichts der weltweiten Fortschritte bei der Technologie- und Marktentwicklung von Biokunststoffen betonten die Minister Conrad und Hering die Rolle der gesetzlichen Rahmenbedingungen. In Deutschland wurde zwar wertvolle Entwicklungsarbeit geleistet, allerdings besteht die Gefahr, dass die Innovation hierzulande weniger schnell etabliert wird als in anderen Ländern.

 

Der Verband European Bioplastics unterstrich die Bedeutung der Kompostierung für die Markteinführung von Biokunststoffen. Der Verband strebt die gesetzliche Zulassung aller nachweislich geeigneten Biokunststoffe zur Kompostierung an. "Die Kompostierung soll als Verwertungsoption ermöglicht werden" sagt Käb und unterstreicht: "Das heisst nicht, dass alle Produkte auch unbedingt kompostiert werden sollen".

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