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Geschmackssinn wird früh geprägt

von Redaktion (Kommentare: 0)


Der Geschmack von Menschen prägt sich sehr unterschiedlich aus. Lange sind Experten davon ausgegangen, dass sich unser Geschmackssinn aus den vier Grundrichtungen süß, bitter, salzig und sauer zusammensetzt. Bereits Neugeborene können verschiedene Zuckerkonzentrationen unterscheiden. Dass der Mensch mit umami einen weiteren Geschmack wahrnimmt, wurde zwar schon vor hundert Jahren erkannt. Doch erst in den 1990er Jahren fanden Wissenschaftler heraus, wie der Rezeptor funktioniert. Der Geschmack umami signalisiert dem Körper eiweißreiche Nahrungsmittel, genauer gesagt den Geschmack von Salzen der Aminosäure Glutamat. Glutamat ist die in Proteinen am häufigsten vorkommende Aminosäure und wird als Geschmacksverstärker vielen verarbeiteten Lebensmitteln zugesetzt.

 

Eine große Rolle für spätere Vorlieben und das Schmeckenkönnen spielt offenbar, welche Nahrung wir als Kind in den ersten Lebensmonaten erhalten. Sogar der Geschmack der Muttermilch soll für spätere Präferenzen mitverantwortlich sein. Wer nie natürliche Lebensmittel bekommen hat, kann ihren Geschmack auch nicht schätzen. Synthetische Aromastoffe haben daher weit reichende Folgen: Kinder gewöhnen sich an die künstlichen Aromen und bevorzugen dann industrielle Fertigprodukte, Daher sollten schon Kinder bei der Entwicklung ihres Geschmacks unterstützt werden, beispielsweise mit Geschmacksschulungen in Kindergarten oder Schule.

 

Anregungen, wie Kinder aber auch Erwachsene ihre Geschmackssinne schulen können, finden Sie in der neuesten Ausgabe der Fachzeitschrift UGB-Forum mit dem Schwerpunktthema "Lust auf Genuss". Ein günstiges Probe-Abo gibt es unter www.ugb.de/probeabo

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