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Bio-Geschmackslandkarte Europa

von Redaktion (Kommentare: 0)


Bioprodukte werden in Deutschland und in den Nachbarländern nach unterschiedlichen Vorgaben angebaut und verarbeitet. Daraus resultieren Unterschiede, die man riechen, sehen und schmecken kann. Das EU-Projekt Ecropolis will den landesspezifischen Unterschieden auf die Spur kommen. Die "Geschmackslandkarte", die im Rahmen des Projektes erstellt wird, bildet die landestypischen Präferenzen der Biokunden ab.

Betrachtet werden dabei Milchprodukte, Backwaren, Fleischprodukte, Öle, Tomatenprodukte und Äpfel. Der Bund Naturkost Naturwaren Herstellung und Handel, die Universität Göttingen und das ttz Bremerhaven definieren den deutschen Geschmack für die "Geschmackslandkarte" Europa. Eine solche Untersuchung, die verarbeitete Produkte einschließt und den Schwerpunkt auf Verbraucherpräferenzen legt, gab es bisher noch nicht, so die Initiatoren. Projektpartner aus Polen, Italien, Frankreich, den Niederlanden und der Schweiz, die ebenfalls sensorische Untersuchungen nach den gleichen Vorgaben durchführen, komplettieren das Bild der "Geschmackslandkarte".

Die Ergebnisse der Untersuchungen werden in einer interaktiven Online-Datenbank mit dem Namen OSIS (Organic Sensory Information System) zusammengeführt. Die Koordination des Projektes, das im 7. Forschungsrahmenprogramm von der Europäischen Kommission mit 2,1 Millionen Euro gefördert wird, übernimmt das schweizerische Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL).

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