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Geringe Nachfrage nach Öko-Textilien

von Redaktion (Kommentare: 0)


Ökologisch hergestellte Textilien wirken auf die Verbraucher noch nicht sehr anziehend. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Infratest  unter 1.000 Bundesbürgern im Auftrag der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG. Lediglich 15 % der Befragten gaben an, auf ökologische Herstellung zu achten. 62 % der Befragten gaben an, in Zukunft zumindest gelegentlich Öko-Textilien tatsächlich kaufen zu wollen. In der Vergangenheit haben dies bereits 40 % getan.

 

"Angesichts des insgesamt noch recht eingeschränkten Angebots von Öko-Textilien ist eine deutliche Herausstellung dieses Merkmals in den Verkaufsstellen sehr wichtig", so Johannes Siemes, Leiter Consumer Markets & Retail bei KPMG. Gibt es einen Hinweis auf die ökologische Herstellung, so wird dieser von gut 70 % der Befragten als ein kaufentscheidender Grund für Baby- und Unterwäsche sowie Kinderbekleidung genannt. Gleichzeitig sollte darauf geachtet werden, dass diese mit dem konventionellen Sortiment nicht nur in punkto Design und Qualität, sondern auch preislich mithalten können", so Johannes Siemes. Für ökologisch erzeugte Kleidung würden gerade einmal 16 % der Befragten deutlich mehr zahlen.

 

Als Alleinstellungsmerkmal reicht der Faktor "Öko" somit noch nicht aus, zumal auch die nach wie vor eher unübersichtliche Anzahl an Prüfsiegeln und Öko-Labels beim Verbraucher für Irritationen sorgt.

 

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