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Gepa-Umsatzsteigerung um 7 %

von Redaktion (Kommentare: 0)


Im 33. Jahr seines Bestehens hat das Fair Handelsunternehmen Gepa erneut die Verbraucherinnen und Verbraucher überzeugen können: Mit fairen Produkten konnte die Gepa erstmals die 50-Millionen-Euro-Marke sprengen und den Umsatz im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2007/2008 um 7 % auf 52,3 Millionen Euro Großhandelsumsatz steigern. Kundinnen und Kunden haben damit für ca. 71,3 Millionen Euro Gepa-Produkte gekauft.

 

Als besonderen Gast bei der Vorlage des Geschäftsberichtes konnte Gepa-Geschäftsführer Thomas Speck er die Trägerin des Alternativen Nobelpreises und Gründerin der indischen Stiftung Navdanya, Dr. Vandana Shiva begrüßen, die im Vorfeld der UN-Konferenz zur biologischen Artenvielfalt am Kongress „Planet Diversity" teilnahm. Von Navdanya bezieht die Gepa den fair gehandelten Bio-Basmati-Reis ohne Gentechnik.

 

„Unfairer Handel produziert Hunger", sagte Vandana Shiva, „Die Gepa ist für uns nicht nur ein Handelspartner, sondern ein Partner, um gemeinsam eine Welt zu schaffen, die gerechter und zukunftsfähiger ist. Für uns ist es wichtig, dass Partner wie die Gepa mit Bewegungen wie Navdanya zusammenarbeiten: zur Unterstützung von Kleinbauern, Bewahrung der Artenvielfalt und Produktion gesunder Nahrungsmittel für alle. Die Gepa war 1999 unser erster internationaler Partner, zu einer Zeit, als wir damit begannen, die Welt auf das Problem der Biopiraterie aufmerksam zu machen. Unser Basmati-Reis war damals 1997 von der US-Firma RiceTec patentiert worden. Die Gepa unterstützte uns dabei, unseren echten Basmati-Reis direkt von indischen Produzenten zu vermarkten." Navdanya konnte durchsetzen, dass das Patent aufgehoben wurde. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr hat die Gepa ca. 60 Tonnen Basmati-Reis über Weltläden, über den Lebensmittel- und Naturkosthandel sowie über europäische Fair-Handelsorganisationen abgesetzt.

 

Im Vetriebsbereich Lebensmittel- Bio- Naturkosthandel und Drogerien konnte der Umsatz mit Gepa-Produkten um 11 % auf 14,7 Millionen Euro gesteigert werden. Im größten Bereich Weltläden und Aktionsgruppen blieb der Umsatz mit 21,2 Millionen Euro nahezu auf Vorjahresniveau. Der Vertrieb an Großverbraucher legte um 7,4 % auf 5,5 Millionen Euro zu. Der Vertrieb an Partnerorganisationen im europäischen Ausland legte um 17 % zu.

Bei den Produktgruppen erreichte Kaffee einen Zuwachs um 5,3 %, Lebensmittel insgesamt wie Bio-Schokolade, Bio-Tee, Honig und Bio-Honig, Bio-Reis, Trockenfrüchte, Bio-Säfte, Bio-Wein und viele stiegen um 11 %. Handwerks- und allgemeine Nonfood-Produkte gingen um ca. 13 % zurück, was überwiegend am niedrigeren Absätz von Bällen im Vergleich zum WM-Jahr 2006 liegt.

 

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