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Gentechnik-Kennzeichnung: Verbrauchertäuschung?

von Redaktion (Kommentare: 0)


Nach Ansicht der Marketinggesellschaft „MGH Gutes aus Hessen" täuscht die Kennzeichnung bei Lebensmitteln durch den Zusatz „ohne Gentechnik" die Verbraucher. 85 % der deutschen Verbraucher würden durch das novellierte Gentechnikgesetz und neuen gesetzlichen Anforderungen an Lebensmittel getäuscht, so das Ergebnis einer im Auftrag der hessischen Marketinggesellschaft durch die Universität Gießen durchgeführten repräsentativen Umfrage.

Verbraucher erwarten demzufolge, dass Produkte wie Fleisch, Milch bzw. Eier nur dann die Kennzeichnung „ohne Gentechnik" tragen dürfen, wenn die Tiere nie GVO-Futter erhalten haben und die Rohware während des Verarbeitungsprozesses nicht mit Gentechnik in Kontakt gekommen ist. Genau dieser Erwartung aber werde mit dem neuen Gentechnikrecht nicht entsprochen, bedauerte der Geschäftsführer der MGH.

Das neue Recht lasse zahlreiche Ausnahmen für angeblich gentechnikfreie Lebensmittel zu wie den Einsatz von Impfstoffen sowie von Zusatzstoffen bei Futtermitteln, die mit Hilfe von Gentechnik hergestellt wurden. Außerdem würden spezifische Zeitabschnitte der Lebensdauer von Nutztieren festgelegt, innerhalb deren eine Verfütterung von gentechnisch veränderten Futtermitteln zulässig sei, ohne dass die damit gewonnenen Lebensmittel das Recht auf die „ohne-Gentechnik"-Kennzeichnung verlören.

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