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Gentechnik: Filz zwischen Behörden, Forschung und Konzernen

von Redaktion (Kommentare: 0)


Obwohl 78 % (aktuelle Forsa-Umfrage) gegen Gentechnik im Essen sind, fließen Millionen Steuergelder in die Ausweitung dieser Technik. Zudem sind in den vergangenen Jahrzehnten alle relevanten Posten in Genehmigungsbehörden, Bundesfachanstalten und geldvergebenden Ministerien mit GentechnikbefürworterInnen besetzt worden. Die meisten von ihnen sind direkt in die Gentechnikkonzerne eingebunden. Die Folge: Alle Anträge deutscher Gentechnikfirmen auf Freisetzungen manipulierter Pflanzen werden politisch und amtlich unterstützt. Mafiose Geflechte von Kleinstunternehmen und seltsamen Biotechnologieparks names Biotechfarm oder Agrobiotechnikum sind entstanden, zwischen denen Aufträge und Gelder erst veruntreut und dann hin- und hergeschoben werden, bis sich ihre Spur auf den Konten der Beteiligten verliert. Sicherheitsauflagen werden missachtet und bei den benannten Versuchszielen geschummelt und die örtliche Bevölkerung kaum aufgeklärt.

Jetzt fordern GentechnikgegnerInnen: Der Sumpf von Seilschaften zwischen Konzernen, Forschung, Lobbyverbänden und Ämtern muss trockengelegt werden! Ende Juni 2009 erscheint deshalb die Broschüre „Organisierte Unverantwortlichkeit“, in der Ross und Reiter, konzernnahe Beamte und dubiose Firmenstandorte genannt werden – mit exakten Quellen, Zitaten und Hintergründen. Die InitiatorInnen aus ökologischem Landbau, Imkerei und unabhängigen Gentechnikinitiativen wollen mit einer Startauflage von 50.000 Stück möglichst schnell viele Menschen erreichen. Verteilt wird das Heft über Rundbriefe, Magazine und als Auslage in Naturkostläden, kann aber auch bestellt oder im Internet heruntergeladen werden.

Im Sommer soll eine Kampagne gegen die Hauptstandorte der Gentechnik-Seilschaften folgen. Höhepunkt sind Aktionen und Belagerungen der Bundesbehörden in Berlin sowie der Versuchszentren nahe Rostock und in der Magdeburger Börde vom 9. bis 15. September. Mehr dazu auf der Internetseite .

Kontaktadresse für alle, die aktiv mitmachen wollen oder ReferentInnen für Veranstaltungen suchen, ist die Projektwerkstatt, 06401/90328-3, Fax -5.

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