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Genmais darf wieder vertrieben werden

von Redaktion (Kommentare: 0)


Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat entschieden, dass Saatgut der gentechnisch veränderten Maissorte MON810 in Deutschland wieder zu kommerziellen Zwecken abgegeben werden darf. Monsanto als Inhaber der Inverkehrbringensgenehmigung hat einen vollständigen Plan zur Beobachtung der Umweltauswirkungen des Genmais-Anbaus vorgelegt.

 

Die Abgabe GVO-Saatguts an Landwirte ist der EU einheitlich geregelt und bedarf einer Genehmigung. MON810 erhielt 1998 die Zulassung. Der EU-Ministerrat beschloss im Folgejahr, dass der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in der EU durch Beobachtungsprogramme zu begleiten ist. Monitoringprogramme für neue Genehmigungen wurden obligatorisch. Bestehende Genehmigungen ohne Monitoring wurden bis Oktober 2006 begrenzt. Im Zusammenspiel mit neueren EU-Regelungen wurde die Verpflichtung zum Monitoring für Altgenehmigungen hinausgeschoben.

 

Das BVL hatte Monsanto im Mai 2007 dazu verpflichtet ab 2008 bis zu einer Entscheidung über die beantragte Neuzulassung von MON810, ein der aktuellen EU-Rechtslage entsprechendes Monitoring durchzuführen.

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