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„Genfrei Gehen“ – 1.200 km geschafft

von Redaktion (Kommentare: 0)


Zusammen mit über 1.000 Menschen lief Joseph Wilhelm, Initiator der Aktion „Genfrei Gehen“, nach 7 Wochen, 44 Etappen, 1.185 km und Millionen von Schritten in Lindau am Bodensee ein. Sein Marsch für eine gentechnikfreie Welt hat tausende Menschen bewegt, Eigenverantwortung zu übernehmen und zu zeigen, dass die Ganzheitlichkeit allen Lebens auf dieser lebenswerten Welt weiterhin Bestand hat.

 

Schon am Morgen in Oberlangnau warteten rund 400 Menschen auf Joseph Wilhelm, um ihn bei seiner Zieletappe der Aktion „Genfrei Gehen“ zu begleiten. Während des Marsches für eine gentechnikfreie Welt in Richtung Lindau schlossen sich immer mehr Begeisterte und Interessierte an. Am Ortseingang von Lindau erwartete den 53jährigen Unternehmer der Bürgermeister von Legau, Franz Abele. Und auch er ist nicht allein gekommen – ihn begleitete die Legauer Blaskapelle, die die Wanderer mit Klängen aus dem Allgäu begrüßte. So zog der Tross weiter Richtung Rathausplatz. Und wer Joseph Wilhelm aufmerksam beobachtete, bemerkte, dieser Zieleinlauf berührte ihn sehr, erleichtert nahm er seine Tochter Justina in den Arm. Ein kurzer Augenblick voller Emotionen. Doch schon ein paar hundert Meter weiter – am Rathausplatz – herrschte ausgelassene Stimmung (Bild). Dafür sorgte vor allem União de Samba, ein Zusammenschluss verschiedener Samba-Gruppen aus Süddeutschland, die rund 1.000 Menschen begeisterten, um das Finale der Aktion „Genfrei Gehen“ zu feiern. Schlussendlich forderte Joseph Wilhelm alle auf, sich selbst für eine gentechnikfreie Welt in Bewegung zu setzen und ihn zum Strandbad „Eichwald“ zu begleiten, um an der großen Abschlussveranstaltung teilzunehmen – gesagt, getan.

 

Im Strandbad Eichwald begrüßte Joseph Wilhelm alle Mitwanderer, Unterstützer und Interessierte mit den Worten: „Wir sind heute zwar in Lindau angekommen – blasenfrei nach 1.185 km – aber wir sind noch lange nicht am Ziel. Mit „Genfrei Gehen“ haben wir ein Zeichen gesetzt und auf unserer „Dafür-Station“ tausende Menschen mit dem Thema konfrontiert.“ Zum wiederholten Male appelliert er an jeden Einzelnen, denn jeder Einkauf ist wie eine Volksabstimmung – auf Dauer wird nur das produziert, was auch gekauft wird. Nach wie vor gilt es der schweigenden Mehrheit eine Stimme zu geben, damit sie sich konstruktiv, aber positiv für eine gentechnikfreie Welt einsetzt. Gentechnik sei riskant, teuer und überflüssig. Das haben auch die konventionellen Bauern und Landwirte erkannt, denn keiner, dem Joseph Wilhelm begegnet ist, konnte ihm einen Vorteil der Gentechnik aufzeigen. Im Gegenteil, die meisten Gespräche endeten mit der Erkenntnis: „Gewinner sind nur die Konzerne.“

 

Nach einem Rückblick über die Ereignisse der sieben Wochen, Danksagungen an die Langzeitwanderer, sein Begleitteam, seine Mitarbeiter, die während seiner Abwesenheit das Unternehmen geführt haben, alle Sponsoren und die vielen passiven Unterstützer und natürlich ein besonderes Dankeschön an alle 4.037 Mitwanderer wurde endlich gefeiert. Geboten wurde ein Unterhaltungsprogramm, was ganz im Zeichen des Marsches für eine gentechnikfreie Welt stand: Spaß und Freude hatten die Besucher. Die Stille des Bodensees und das sonnige Wetter haben für einen Abend die Strapazen der Tour vergessen lassen und der Aktion „Genfrei Gehen“ einen würdigen Abschluss bereitet. Und wenn es sicherlich noch einige Zeit dauern wird, bis diese Eindrücke verarbeitet sind, rauchen bei manchen schon die Köpfe, was können wir tun, dass noch mehr Menschen ihre Stimme für eine gentechnikfreie Welt erheben. Jetzt heißt es bis Mitte Oktober noch fleißig Unterschriften sammeln, um diese Herrn Seehofer in Berlin zu übergeben.

 

www.genfrei-gehen.de

 

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