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Marken-Molkereien verkaufen Gen-Milch

von Redaktion (Kommentare: 0)


Nach neuen Greenpeace-Analysen von Futtermittelproben lassen drei namhafte Molkereien weiterhin gentechnisch veräenderte Soja aus Südamerika an Milchkühe verfüttern. Die Umweltschützer ließen Proben von Höfen untersuchen, die ihre Milch an die so genannten Qualitätsmarken "Weihenstephan", "Bärenmarke" und "Allgäuland" liefern. Zwar hat Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) den Anbau von Gen-Mais in Deutschland verboten. Doch Millionen Tonnen Gen-Pflanzen werden als Futtermittel nach Deutschland importiert. Der Hersteller von "Landliebe" zeigt, dass es auch anders geht: Seine Milchlieferanten verfüttern keine Gen-Pflanzen.

"Vor allem namhafte Molkereien verspielen ihre Glaubwürdigkeit. Sie sollten Verbraucher nicht mit Werbemillionen Alpenidylle vortäuschen, sondern auf Qualität ohne Gentechnik setzen", fordert Greenpeace
Landwirtschaftsexperte Alexander Hissting. "Mit dem Anbauverbot von Gen-Mais hat die Politik schon ein Problem für die Molkereien gelöst. Jetzt müssen auch Unternehmer handeln und die Fütterung von Gen-Pflanzen
einstellen."

Alle vier getesteten Milchmarken werben mit regionaler oder naturnaher Milchproduktion. Greenpeace hat das Kraftfutter von vier landwirtschaftlichen Betrieben je Molkerei analysieren lassen. Jeweils drei von vier Lieferanten von "Weihenstephan", "Bärenmarke" und "Allgäuland" füttern gentechnisch verändertes Sojaschrot. Alle getesteten Lieferanten für die Marke "Landliebe" verzichten dagegen auf importiertes Sojaschrot und Gen-Pflanzen.

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