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Gen-Raps: Bioland verklagt Schleswig-Holstein

von Redaktion (Kommentare: 0)


Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein weigert sich seit einem Jahr, die Ackerstandorte zu nennen, auf denen im vergangenen August versehentlich Gen-Rapssaatgut ausgebracht worden war. Der Bioland-Landesverband klagt nun auf Herausgabe dieser Informationen.

 

Gen-Raps ist EU-weit verboten. Die betroffenen Landwirte erfuhren erst durch eine Saatgut-Rückrufaktion von der Verunreinigung. Zu diesem Zeitpunkt waren aber schon rund 300 ha Ackerfläche in Schleswig-Holstein bestellt.

 

Das Ministerium verweigerte die Offenlegung der Standorte mit der Begründung, sie seien vertraulich. Das Land ist jedoch grundsätzlich verpflichtet, Informationen über die Standorte zugelassener Gen-Saaten in einer öffentlichen Datenbank, dem Standortregister, zugänglich zu machen.

 

„Von diesen Gen-Raps-Flächen gehen auch in den nächsten Jahren Gefahren aus. Im Boden verbliebener Gen-Raps ist bis zu zehn Jahre lang keimfähig“, begründet Carola Ketelhodt, Geschäftsführerin des Bioland-Landesverbandes, die Klage.

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