Anzeige

organic-market.info | Mediadaten | Impressum | Datenschutz

“Gen-Mais – nur ein Verbot schützt!“ Aktionstour

von Redaktion (Kommentare: 0)


Umwelt- und Bio-Verbände heften sich mit einer Aktionstour im bayerischen Wahlkampf an die Fersen von Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer. Sie fordern von ihm ein Verbot des Gen-Mais MON810 (www.bayern-stoppt-genmais.de). Wo Seehofer im Wahlkampf auftritt, organisieren sie jeweils eine Aktion und eine Diskussionsveranstaltung, die von Landwirten, Imkern und Verbrauchern von vor Ort gestaltet wird. Für den ersten Tourstopp am 28. August vor dem Hofbräukeller in München hat Minister Seehofer bereits seine Teilnahme zugesagt.

 

Den Auftakt der Tour bildet eine Aktion am 27. August bei Kitzingen an den bisher einzigen Feldern, auf denen der Gen-Mais MON 810 kommerziell in Bayern angebaut wird. Vom Rand eines Gen-Mais-Feldes werden tausend gelbe Ballons aufsteigen, die Gen-Pollen symbolisieren.


Eine große Seehofer-Figur auf Stelzen versucht, sie mit einem Netz einzufangen - vergebens. Dahinter wird das Transparent: „Gen-Mais: Nur ein Verbot schützt!“ entrollt. Zentrales Element der jeweiligen Veranstaltungen soll zudem eine große Waage mit zwei Schalen sein. Besucher des Wahlkampf-Auftritts von Minister Seehofer können abstimmen, ob sie für oder gegen ein Verbot des Gen-Mais sind, indem sie jeweils einen Maiskolben in eine der beiden Schalen legen.

 

Der Gen-Mais MON810 des Saatgutkonzerns Monsanto ist derzeit die einzige gentechnisch veränderte Pflanze, die in Europa kommerziell angebaut wird. Etliche europäische Staaten haben den Anbau auf Grund der hohen Risiken für Mensch und Umwelt bereits verboten.

 

Erst vor kurzem warnte Greenpeace vor einer schleichenden Verunreinigung von Saatgut mit Gentechnik. Von 438 in Deutschland untersuchten Mais-Proben waren neun mit genmanipulierten Organismen verunreinigt, vier davon sogar mit illegalem Gen-Mais. Diese Analyseergebnisse hat Greenpeace nach dem Umweltinformationsgesetz (UIG) von den zuständigen Länderbehörden erhalten. Die verunreinigten Proben stammen aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.


Die Termine der Aktionstour finden Sie hier.

Zurück

Uns interessiert Ihre Meinung. Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum Thema!



Jetzt teilen

Anmeldung
Newsletter

Anzeige

Anzeige