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Gastronomie Österreich: Das Bio-Image leidet

von Redaktion (Kommentare: 0)


In der Bioszene regt sich zunehmend Unmut darüber, dass es in der Gastronomie noch immer eine Kontrolllücke gibt. Die gesamte Branche leide darunter, wenn es diese Grauzone noch länger gebe, sagen sowohl Bauern als auch Verarbeiter. So kann derzeit jeder Wirt ohne Probleme mit "Bioecken", "Biofrühstück" und anderen "Bio"-Slogans werben, auch wenn er konventionell einkauft.

 

"Theoretisch kann jeder "bio" draufschreiben, weil nicht kontrolliert wird", kritisiert Peter Hecht von Bio Austria, dem größten Verband von Biobauern in Salzburg. "Als Konsument kann ich einem Wirt nur vertrauen, wenn er sich kontrollieren lässt."

 

Biobauern, Verarbeiter, Futtermittelhersteller und Händler müssen sich von eigenen Kontrollstellen wie der Austria Bio Garantie (ABG) oder der Salzburger Landwirtschaftlichen Kontrolle (SLK) überprüfen lassen. Die Kontrolle findet ein Mal pro Jahr statt - nach vorheriger Anmeldung. Darüber hinaus gibt es Stichprobenkontrollen. Von den Gastronomen und Großküchen lässt sich derzeit aber nur eine Minderheit freiwillig kontrollieren.

Das Problem ist seit Jahren bekannt. Der Gesetzgeber kam bislang den Forderungen aus der Bioszene aber nicht nach.


 

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