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Frost verknappt Bio-Gemüseangebot

von Redaktion (Kommentare: 0)


Die niedrigen Temperaturen der vergangenen Tage haben dazu geführt, dass einige Kulturen nicht weiter geerntet werden können. Feldsalat, Rosenkohl oder Porree aus ökologischer Erzeugung werden langsam knapp oder müssen aus den Nachbarländern geliefert werden.

Die Kälte belebt das Geschäft bei typischen Wintergemüsearten wie Steckrüben, Grünkohl, Knollensellerie oder auch bei Suppengrün. Das Wochenmarktgeschäft kommt allerdings nahezu zum Erliegen, da weder Verkäufer und Käufer noch das Gemüse gut mit der Kälte klar kommen. Feldsalat kann nicht mehr geerntet werden, weshalb der Preis fast täglich steigt. Französische Ware ersetzte häufiger das heimische Angebot. Rauke ist an vielen Orten erfroren und daher kaum noch zu haben.

In Italien regnete es sehr viel in den vergangenen Wochen, nun herrschen Minusgrade. Auch in französischen Anbaugebieten ist es ungewöhnlich kalt. Bunte Salate sind daher deutlich angezogen, obwohl die Nachfrage nur begrenzt ist. Ebenso kann Italien kaum noch Dill liefern. Der sonst übliche Preisrückgang nach dem Jahreswechsel bleibt aus, im Gegenteil, die Preise steigen weiter an.

Blumenkohl aus Frankreich bleibt teuer, einige Händler versuchen es daher mit italienischer Ware, die inzwischen fast genauso teuer ist. Grünkohl ist bei typischem Winterwetter gefragt und knapp, aber erst nach dem Frost wird die weitere Ernte möglich. Porree hat ein sehr gutes Weihnachtsgeschäft hinter sich, nun können aber nur noch Kühlhausbestände verkauft werden, die inzwischen knapp werden.

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 13.01.2009

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