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GVO-Freilandversuche genehmigt

von Redaktion (Kommentare: 0)


Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat weitere Freisetzungsversuche mit gentechnisch veränderten Kartoffeln und Gerste unter Auflagen genehmigt. Damit können bereits begonnene Forschungsprojekte weitergeführt wurden. Ähnliche Freilandversuche waren bereits in den Vorjahren genehmigt worden. Zwischen 2009 und 2012 darf eine festgelegt Höchstzahl von Kartoffeln auf einer Fläche von maximal 547 bzw. 190 m² ausgepflanzt werden. Nach Abschluss der wissenschaftlichen Auswertung sind alle Kartoffeln zu vernichten.

Die Versuche mit GVO-Kartoffeln hatte die Universität Rostock beantragt. Sie will unter Freilandbedingungen untersuchen, wie sich Prototypen in der Umwelt verhalten und ob sich Kartoffeln generell als "biologisches Produktionssystem" für neuartige Inhaltsstoffe eignen. Die Freisetzung von genmanipulierter Gerste, die das BVL auf eine Fläche von 9,6 m² genehmigte, führt eine 2006 an der Universität Giessen begonnene Versuchsreihe fort.

Aktuell weist das Standregister beim BVL Freilandversuche mit GVO-Pflanzen an 28 Standorten mit einer Gesamtfläche von knapp 30 Hektar aus.

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