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Fair-Reisen

von Redaktion (Kommentare: 0)


Bei Reisen sind fair gehandelte Produkte noch die Ausnahme. Für Kunden ist kaum zu erkennen, welche Reise Fairtrade-Kriterien entspricht. Ein Gütesiegel könnte Abhilfe schaffen. Nachhaltigkeitsberichte, in denen Reiseveranstalter offenlegen, wie sie es mit fairer Bezahlung und akzeptablen Arbeitsbedingungen in den Urlaubsländern halten, sind eine Alternative.

 

Tatsächlich sind Fair-Trade-Label in der Reisebranche nicht ganz neu. Die Tourismusorganisation Südafrikas beispielsweise arbeitet bereits damit. Auch in Europa gibt es Überlegungen in diese Richtung. Eine länderübergreifende Arbeitsgruppe setzt sich für die Einführung eines solchen Siegels ein und stimmt die Kriterien ab, die ihm zugrunde liegen sollen. Das Label sollen Reisen erhalten, bei denen gewährleistet ist, dass die Beschäftigten fair bezahlt werden, geregelte Arbeitszeiten haben und versichert sind. Wichtig sei auch, dass die regionale Landwirtschaft profitiere. Aufträge sollten an die Handwerker aus der Region gehen. Das Label zielt auf den Mainstream-Tourismus. Nicht Veranstalter oder andere Unternehmen der Reisebranche sollen das Siegel erhalten, sondern nur Produkte - wie beispielsweise einzelne Reisen.


Das Forum Anders Reisen setzt dagegen auf einen Leitfaden zum Corporate Social Responsibility-Reporting im Tourismus. Er soll die Grundlage von Nachhaltigkeitsberichten sein, mit denen Veranstalter offenlegen, wie sie es mit CSR halten. Die Aspekte, die dabei eine Rolle spielen, sind im Wesentlichen die gleichen wie bei dem Fair-Trade-Siegel.


 

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