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FRoSTA reagiert auf schlechte Geschäfte in 2003

von Redaktion (Kommentare: 0)


Die FRoSTA AG hatte in den ersten 9 Monaten 2003 einen Verlust in Höhe von EBIT 4,4 Mio Euro, berichtet LME-aktuell. Einer der Gründe ist wohl die Neueinführung eines Markenkonzept ("FRoSTA-Reinheitsgebot") in einem schwierigen Marktumfeld. Denen damit verbundenen erheblichen Werbeaufwendungen standen keine ausreichenden Erträge gegenüber. Auch wenn seit August 2003 wieder positive Ergebnisse erzielt werden und FRoSTA für das 4. Quartal gar wieder Gewinne erwartet, wird sich daraus für das Gesamtjahr 2003 kein ausgeglichenes Ergebnis errechnen lassen. FRoSTA reagiert u.a. mit einer geänderten Organisationsstruktur. Dafür wird der Vorstand teilweise neu besetzt.

Im vergangenen Herbst hatte die FRoSTA AG mit dem "FRoSTA-Reinheitsgebot" eine Neupositionierung der Marke vorgestellt. Bei der Umstellung hierzu kam es 2003 zu
erheblichen Problemen. So ist der Umsatz der FRoSTA AG in den ersten neun Monaten des Jahres 2003 um 9,5% gesunken. Erst ab August 2003 Jahres konnte FRoSTA den
Absatz stabilisieren. Aber auch im Bereich der Handelsmarken musste das Unternehmen Umsatzverluste hinnehmen. Die übrigen Vertriebsbereiche entwickelten sich dagegen nach Unternehmensangaben insbesondere im Ausland positiv, wo zweistellige Zuwachsraten erzielt werden konnten.
Das Betriebsergebnis (EBIT) der ersten neun Monate des Jahres 2003 der FRoSTA AG ist aufgrund des gesunkenen Umsatzes und des um 5 Mio. Euro erhöhten Werbeaufwandes entsprechend eingebrochen: gegenüber dem Vorjahreswert von 5,3 Mio. Euro wird nun Betriebsverlust von 4,4 Mio. Euro ausgewiesen. Dies führt zu einem Jahresfehlbetrag von 6,6 Mio. Euro gegenüber einem Jahresüberschuss von 1,7 Mio. Euro im Vorjahr.

In Deutschland soll das insbesondere für Fertiggerichte erfolgreiche neue Markenprofil ("FRoSTA Reinheitsgebot") fortentwickelt werden. Für die Marktsegmente Fisch, Gemüse und Obst hofft das Unternehmen unter Nutzung des hohen Bekanntheitsgrades der Marke FRoSTA die in jüngster Zeit verloren gegangenen Marktanteile wiederzugewinnen.

Auf Grund der eingeleiteten Umstrukturierungsmaßnahmen erwartet die FRoSTA AG im 4. Quartal wieder Umsätze auf oder leicht über dem Vorjahresniveau mit entsprechend positiven Ergebnissen. Dadurch seien aber die aufgelaufenen
Verluste der Vormonate nicht mehr zu kompensieren. Damit werde FRoSTA 2003 mit einem Verlust abschließen, der dann aber auch Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen enthalten werde. Im Sommer hat die FRoSTA AG mit dem Betriebsrat einen Sozialplan abgeschlossen in dem neben einem deutlichen Personalabbau auch achkosteneinsparungen beschlossen wurden. Dadurch sollen Einsparungen in Höhe von 3,5 Mio. Euro im Jahr 2004 und zusätzliche Einsparungen von 1,5 Mio. Euro im Jahr 2005 erzielt werden. (24.10.03)

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