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Europa tut was gegen Pestizide

von Redaktion (Kommentare: 0)


Das von der EU-Kommission vorgeschlagene Pestizid-Paket geht in die heiße Phase! In den nächsten Wochen stimmt das Europaparlament über die Zulassung und Verwendung von Pestiziden ab. Es ist positiv, dass EU-Kommission und Mitgliedsstaaten erkannt haben, dass es fünf vor zwölf ist, um die schädlichen Auswirkungen von Pestiziden auf Mensch und Umwelt zu verringern.Mit dem von der EU-Kommission vorgeschlagenen Pestizid-Paket sollen bestehende Gesetzeslücken geschlossen und damit der gesamte Pestizid-Lebenszyklus europaweit geregelt werden, von der Zulassung über die Anwendung bis zur Überwachung von Rückständen. Vermutlich wird es allerdings Ende 2008, bis das Paket fertig geschnürt ist.

 

Mit lückenhaften Informationen von Industrie und Behörden soll in Zukunft Schluss sein: Ein Berichtsentwurf für den EP-Umweltausschuss sieht vor, dass Listen zugelassener Pestizide, Rückstandsbefunde und (öko-)toxikologische Daten im Internet verfügbar sind. Kommunen können schon jetzt mit gutem Beispiel vorangehen und Melde- und Informationssysteme auf den Weg bringen, die die Menschen vor dem Sprühen von Pestiziden z.B. in Weinbergen benachrichtigen. Ein Pestizid-Pass für den Groß- und Einzelhandel soll auflisten, was wo auf das Obst und Gemüse gesprüht wurde (Rückverfolgbarkeit). Auch die kommunale Ebene könnte auf Groß- und Lebensmittelhändler Einfluss nehmen, pestizidfreie Ware zu führen. Kommunale Einrichtungen wie Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten sollten auf pestizidfreie Lebensmittel umsteigen. Schließlich machen öffentliche Aktionen wie Kochen mit Bio-Gemüse Werbung für pestizidfreies Essen.


 

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