Anzeige

organic-market.info | Mediadaten | Impressum | Datenschutz

Erste gesamtdeutsche Studie über Ernährungsgewohnheiten

von Redaktion (Kommentare: 0)


„Mit der Nationalen Verzehrstudie II wollen wir eine wichtige Wissenslücke schließen. Derzeit gibt es keine aktuellen Informationen über unsere Ernährungsgewohnheiten: Ob Pizza oder Sauerbraten, ob vorwiegend zuhause, im Restaurant oder in der Fastfood -Kette – so ganz genau weiß das niemand“, sagte Dr. Gerd Müller (Bild), parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Bisher haben sich über 7.000 Personen an der Nationalen Verzehrstudie II beteiligt, die zur Zeit im Auftrag des Bundesministeriums durchgeführt wird.

 

Die letzte vergleichbare Erhebung, die Nationale Verzehrsstudie I, liegt 20 Jahre zurück. Inzwischen haben sich nicht nur das Land, sondern auch der Lebensstil geändert. So gehören heute Fastfood-Ketten, der Döner- und Asia-Imbiss mehr als damals zum Alltag. Es ist deshalb nahe liegend, den Einfluss dieser neuen Rahmenbedingungen auf die tägliche Ernährung in bestimmten Abständen genauer unter die Lupe zu nehmen. „Denn nur wenn wir hier mehr wissen und die Bedürfnisse und Wünsche der Verbraucherinnen und Verbraucher kennen, können wir diese in den Mittelpunkt unserer Politik stellen“, sagte Müller, der damit auch die Hoffnung verbindet, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger sich im Laufe des Jahres an dieser Befragung beteiligen. „Wie zuverlässig und aussagekräftig die Ergebnisse dieser Studie sind, hängt ganz entscheidend davon ab, dass sich möglichst viele der angeschriebenen Personen beteiligen“, so der Staatssekretär.

 

Eine hohe Beteiligung ist auch wichtig für die möglichst genaue Erfassung der tatsächlichen Verzehrmengen. Denn nur so können z. B. die Auswirkungen der zunehmenden Anreicherung von Lebensmitteln und des steigenden Verzehrs von Nahrungsergänzungsmitteln wie Vitamin- oder Mineralstoffpräparaten auf die Versorgung bewertet werden. Sowie eine Überprüfung der geltenden Höchstmengenregelungen erfolgen: Bei neuen Erkenntnissen über möglicherweise gesundheitsgefährdende Substanzen ist es wichtig zu wissen, wie viele Menschen die entsprechenden Nahrungsmittel in welcher Menge konsumieren. So lassen sich Maßnahmen gezielter entwickeln und einsetzen.

Zurück

Uns interessiert Ihre Meinung. Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum Thema!



Jetzt teilen

Anmeldung
Newsletter

Anzeige

Anzeige