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Einweg muss teurer werden

von Redaktion (Kommentare: 0)


Mit einer „Allianz pro Mehrweg“ aus Industrie- und Umweltvertretern wirbt die Deutsche Umwelthilfe für eine Lenkungsabgabe auf Einwegverpackungen, berichtet die Lebensmittel Praxis.

Der von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel vorgelegte Vorschlag einer genaueren Kennzeichnung von Getränkeverpackungen sei halbherzig. „Umweltminister Gabriel strebt, die Bundestagswahl vor Augen, eine offensichtlich nur halbherzige Lösung an, die den Eindruck des Handelns erweckt, aber Mehrweg nicht wirklich hilft“, sagt Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH). Eine nachhaltige Stärkung von Mehrweg erwarte die Allianz nur, wenn neben einer transparenten, einheitlichen und alle Getränkesegmente umfassenden Kennzeichnungspflicht für Einweg- und Mehrwegverpackungen zusätzlich zum Einwegpfand Einwegverpackungen durch eine Lenkungsabgabe von mindestens 20 Cent belastet würden. Dies sei dringend erforderlich, um Einweg dauerhaft zu verteuern und dem Verbraucher über den Preis die richtige Richtung zu weisen, betont Jürgen Resch.

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