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Eine Frage des guten Geschmacks

von Redaktion (Kommentare: 0)


Spitzenköchin Sarah Wiener (Bild) übernimmt seit Oktober 2006 die Schirmherrschaft des Tierzuchtfonds für artgemäße Tierzucht. Bei ihrem ersten Auftritt anlässlich des 125jährigen Jubiläums des Deutschen Tierschutzbundes am 4.11.2006 im Tierheim Berlin, präsentiert Sarah Wiener im „Markt der Möglichkeiten“ die Arbeit des Tierzuchtfonds und fordert den raschen Stopp der massenhaften Tötung von männlichen Küken. Für Sarah Wiener ist artgemäße Tierzucht eine Frage des guten Geschmacks. Besonders am Herzen liegt ihr das Geschwisterkükenprojekt: „50 Mio. männliche Küken werden jedes Jahr in Deutschland als Eintagsküken getötet. Ich wusste das nicht, obwohl ich Köchin bin. Jetzt helfe ich. Das kann jeder!“

 

(Bild: © Fitz von der Schulenburg)


In der Landwirtschaft wird heute auf Höchstleistung gezüchtet. Hühnerrassen werden entweder für die Mast oder für die Eierproduktion genutzt. Die männlichen Küken von Legehennen sind also eigentlich aufs Eierlegen „programmiert“ – wenn sie es denn könnten. Ihre Mast lohnt sich nicht. Daher werden sie in ihren ersten 60 Lebensstunden getötet. Der Tierzuchtfonds sucht mit dem Geschwisterkükenprojekt nach Hühnerherkünften, die sowohl in der Mast als auch in der Eierproduktion gute Leistungen zeigen und damit dem Massenmord ein Ende bereiten.

(Bild: Peter Gaymann / © Siegfried Liebrecht Agentur und Verlag)


Aus den Höchstleistungen, wie z.B. 300 Eier/Tier/Jahr, 10.000 Liter Milch/Tier/Jahr, 100 kg Schweinefleisch in knapp sechs Monaten, ergeben sich Probleme für Tiere, Bauern, Verbraucher und Umwelt. Kühe leiden unter Euterkrankheiten, mangelnder Fruchtbarkeit und kurzer Lebensdauer. Mastgeflügel kämpft mit Knochendeformation und Schmerzen durch übersteigertes Brustmuskelwachstum. Den Tieren wird ihre arttypische Lebensweise vorenthalten und die Lebensmittelqualität bleibt auf der Strecke. Naturwidrige Eingriffe wie Embryotransfer und gentechnische Eingriffe beschleunigen den Verlust biologischer Vielfalt. Geschäftsführerin des Tierzuchtfonds Dr. Katharina Reuter klärt auf: „Jede Woche stirbt mindestens eine Nutztierrasse aus. Projekte des Tierzuchtfonds wirken dem entgegen. Dafür brauchen wir aufgeklärte Verbraucher, die tatkräftig spenden! Cartoonist Peter Gaymann haben wir auch gefragt, ob er den Tierzuchtfonds unterstützen kann – er war sofort einverstanden.“

 

Der Tierzuchtfonds setzt sich für gesunde und langlebige Tiere und für den Erhalt und die Nutzung der biologischen Vielfalt in den Regionen ein. Embryotransfer, Klonen & Gentechnik sind selbstverständlich verboten auf dem Weg aus der Sackgasse der landwirtschaftlichen Hochleistungstierzucht. Initiiert wurde der Tierzuchtfonds von der Zukunftsstiftung Landwirtschaft, der Schweisfurth-Stiftung, dem Deutschen Tierschutzbund e.V. und PROVIEH e.V.


Fördern auch Sie die artgemäße und ökologische Tierzucht:
Spendenkonto
Konto-Nr.: 3000 54 54
GLS Gemeinschaftsbank eG, Bochum
BLZ 430 609 67
Kontoinhaber: Zukunftsstiftung Landwirtschaft
Verwendungszweck: Tierzuchtfonds

www.tierzuchtfonds.de

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