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Eier-Kennzeichnung bei verarbeiteten Lebensmitteln

von Redaktion (Kommentare: 0)


Während Verbraucher mit einem Blick auf die Eierschachtel erkennen können, ob sie sich Käfigeier in den Einkaufskorb legen oder Bioeier, ist es bei verarbeiteten Lebensmitteln immer noch nicht ersichtlich. Tausende von Käfigeiern "verschwinden" täglich im Eierlikör, in Keksen und Tiefkühlkuchen und in Nudeln. So lange keine Kennzeichnung für Fertigprodukte vorgeschrieben ist, kann der Verbraucher nicht frei entscheiden.

 

Rund 80 % aller befragten Verbraucher sind gegen die tierquälerische Haltung von Legehennen und damit gegen Käfigeier. Das sollte eigentlich reichen, dass die Behörden eine Eier-Kennzeichnung auch bei Fertigprodukten vorschreiben. Dann hätte der Verbraucher die freie Wahl und könnte sein Votum gegen Käfigeier in die Tat umsetzen.
 
Gut für die Legehennen wäre es allerdings, wenn der Verbraucher generell konventionelle Produkte mit Ei in den Supermarkt-Regalen ließe. Es gibt Nudeln ohne Ei, Kuchen und Kekse kann man selber backen oder im Bio-Laden kaufen und auch der Eierlikör schmeckt dort bedeutend besser. Mit diesem Druckmittel ist schneller eine Reaktion bei den Herstellern zu erreichen als mit dem Warten auf behördliche Schritte, wie das Beispiel Dr. Oetker zeigt, der nach einer Kampagne des Deutschen Tierschutzverbandes seit Mai 2007 keine Käfigeier mehr in seinen Fertigprodukten verarbeitet.

 

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