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Edeka setzt auf "Fair"

von Redaktion (Kommentare: 0)


Edeka verkauft bundesweit in ausgewählten Märkten Transfair Bio-Bananen unter der Marke Bio Wertkost. "Als Marktführer im Lebensmitteleinzelhandel unterstützen wir damit nicht nur den ökologischen Anbau, sondern sichern damit auch bessere Sozialstandards in den Anbauländern", so Uwe Bockius, Leiter des Edeka Fruchtkontors in Hamburg. Eventuell sollen weitere Frischobst-Artikel wie Mangos, Trauben und Avocados mit Transfair-Siegel ins Sortiment aufgenommen werden. Im ersten Halbjahr dieses Jahres habe sich der Umsatz des Edeka Fruchtkontors mit Bio-Obst- und -Gemüse um mehr als 30 Prozent erhöht, hieß es aus der Zentrale. Edeka strebt an, den Umsatz von Bio-Bananen zu verdoppeln. Derzeit werden bundesweit wöchentlich 1.500 Kisten Bio-Bananen verkauft.

Als Schirmherrin eröffnete Heidemarie Wieczorek-Zeul im Sonnenberger Edeka-Markt von Andreas Nolte die Faire Woche. Bei der bundesweiten Aktion für den Fairen Handel werben Supermarktketten für Produkte mit dem Handelssiegel "TransFair".

"Die Kunden helfen dabei, 800.000 Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländen bessere Löhne zu bezahlen und ausbeuterische Kinderarbeit zu verhindern", umriss Wieczorek-Zeul den "Beitrag zu mehr Gerechtigkeit in der Welt". Wichtig: Nicht in Nischen wie den Eine-Welt-Läden, sondern durch Präsenz in Supermärkten müssten die Kunden angesprochen werden. Dies scheint zunehmend zu gelingen, steigende Marktanteile belegten dies, wobei etwa beim fairen Kaffee Anteile von 0,7 % in Deutschland - verglichen mit bis zu sieben Prozent in den europäischen Nachbarländern - noch verbesserungsfähig sind. (13.10.04)

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