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Eco Cosmetics darf weiter für UVA-Sonnenschutz werben

von Redaktion (Kommentare: 0)


Die Firma Eco Cosmetics GmbH & Co. KG informiert ihre Handelspartner, dass Mitbewerber Logocos seine Verfügungsklage zurück genommen habe. Logocos folgte dem Rat des Oberlandesgerichts. Das Urteil des Landgerichts Hamburg vom Juni 2011 ist damit ungültig und Logocos trägt die Kosten.

Das Landgericht hatte das Logo „UVA“ (im Kreis) auf den Eco Cosmetics-Verpackungen untersagt. Es ging um Eco Sonnencreme LSF 30, Eco Sonnencreme LSF50+ und Eco baby & kids Sonnencreme 50+. Logocos hatte behauptet, das Symbol sei nicht zulässig, weil der UVA-Schutz ein Drittel des angegebenen UVB-Schutzes nicht erreiche.

Der Vorsitzende des Senats führte im Termin am 25.09.2012 aus, dass Eco Cosmetics für alle drei Produkte den in-vivo-Nachweis für den UVA-Schutz geführt hätte. Dies genüge. Auf die unterschiedlichen Ergebnisse, wie sie aus verschiedenen in-vitro-Untersuchungen berichtet worden seien, komme es nicht an. Das Urteil des Landgerichts habe nie ergehen dürfen. In diesem Streit über den einstweiligen Rechtsschutz hat Eco Cosmetics Recht bekommen. Im Hauptverfahren hat das Landgericht insbesondere die in-vivo-Prüfung durch einen vom Gericht beauftragten Sachverständigen angeordnet. 

Laut COLIPA (Dachverband der europäischen Kosmetikhersteller) ist die in Vitro Untersuchungen des UVA Schutzes nicht so sicher wie die in Vivo Untersuchungen welche am Probanden erfolgt. Eco Cosmetics orientiert sich weiterhin an der in-vivo-Feststellung des UVA-Schutzes.

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