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„Eataly“ - Slow-Food-Megastore

von Redaktion (Kommentare: 0)


Eataly  in Turin ist das weltweit erste Slowfood-Einkaufs- und Verkostungszentrum mit zehn Megastores, acht Feinschmeckerrestaurants, zwei Kaffeehäusern, einer Brauerei, einem Weinkeller, einer Eisdiele sowie einer reichhaltigen Bibliothek für Kunden auf  insgesamt 11.000 m². Bereits 2004 gründete Oscar Farinetti das Unternehmen und hat sich zum Ziel gesetzt, „vom Aussterben bedrohte Rezepte, Produkte und Produzenten“ zu retten.

 

Farinetti sieht keinen Widerspruch zwischen „Megastore“ und Slow Food: „Wir wollen gute, gesunde Nahrung von nachhaltigen Produzenten einem breiteren Konsumentenkreis anbieten, der den Wert der Produkte schätzen kann und auch über die Tradition des Essens etwas lernen will.“ Die hohen Preise der Waren dürften allerdings einen "breiten Konsumentenkreis" für die kulinarischen und zum Teil aus biologischem Anabau stammenden Spezialitäten ausschließen.

 

Oscar Farinetti konnte mit Carlo Pettrini, Präsident der weltweiten Slow-Food-Gesellschaft, einen bekannten Partner für seinen Megastore finden. Pettrini durfte entscheiden, welche Produkte ins Angebot kamen. Insgesamt sind heute 700 kleine, regionale Lieferanten bei Eataly gelistet. Farinetti plant weitere Gourmettempel in anderen italienischen Städten. Auch in den USA will Eataly Fuß fassen. Im Rockefeller-Center in New York sollen angeblich 7000 Quadratmeter für einen kulinarischen Megastore zur Verfügung stehen.

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