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EU: Neue Importregeln für Bio-Produkte

von Redaktion (Kommentare: 0)


Waren aus Nicht-EU-Ländern dürfen nur in die EU importiert werden, wenn sie von einer entsprechend zugelassenen Kontrollstelle kontrolliert wurden. Neu ist, dass die zugelassenen Kontrollstellen auf Basis der Produktionsvorschriften der EU-Öko-Verordnung kontrollieren. Bisher galt für alle importierten Waren der Grundsatz der Gleichwertigkeit, d.h., importierte Ware musste Kontroll- und Produktionsvorschriften entsprechen, die gleichwertig zur EU-Öko-Verordnung waren.

Neu ist auch dass es nun ein Verfahren gibt, das eine direkte Anwendung der EU-Öko-Verordnung für Kontrollen im nicht europäischen Ausland vorsieht. Künftig sind keine Chargenzertifikate mehr erforderlich, sondern es genügt der Nachweis des Unternehmens, dass es dem Kontrollverfahren unterliegt.

Neu ist außerdem, dass Kontrollstellen - unabhängig davon, ob sie ihren Sitz in oder außerhalb der EU haben - für ihre Tätigkeit im Ausland eine Zulassung der EU-Kommission benötigen. Angewandte Richtlinien und angewandtes Kontrollsystem müssen gleichwertig mit den Vorgaben der EG-Öko-Verordnung sein.

 

Die Mitgliedstaaten sollten zudem gewährleisten, dass ihr Kontrollsystem "die Rückverfolgbarkeit der Erzeugnisse auf allen Stufen der Erzeugung, der Aufbereitung und des Vertriebs" ermöglicht, so der Ausschuss. Eine aktualisierte Liste mit den Namen und Adressen der kontrollierten Unternehmen sollte interessierten Kreisen zugänglich gemacht werden.

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