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"ECHT GERECHT. Clever kaufen" - Bundesministerium informiert in München über nachhaltigen Einkauf

von Redaktion (Kommentare: 0)


"Mit der Informationskampagne "Echt Gerecht. Clever kaufen" möchten wir all denen, die Kriterien der Nachhaltigkeit in ihren Konsumentscheidungen berücksichtigen möchten, verlässliche Informationen und Orientierungshilfen bieten", erklärte Dr. Regina Wollersheim, Abteilungsleiterin im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz bei der Pressekonferenz anlässlich der Informationsveranstaltung "Fair spielen, fair kaufen, fair kleiden" am 26. November 2005 in München. Ein weiteres Ziel sei, Verbraucherinnen und Verbraucher dafür zu sensibilisieren, dass sie durch ihr Kaufverhalten mit entscheiden können, ob nachhaltig produzierte oder erbrachte Dienstleistungen auf dem Markt eine Chance haben.

 

Verbraucherinnen und Verbraucher treffen täglich eine Vielzahl von Konsumentscheidungen. Immer mehr möchten sich dabei nicht nur an Qualität und Preis, sondern auch an ökologischen und sozialen Kriterien ausrichten. Dazu fehlen oft die nötigen Informationen. Im Rahmen der vor einem Jahr gestarteten Kampagne präsentiert das Ministerium gemeinsam mit verschiedenen Akteuren aus Wirtschaft und aus verbraucherpolitisch orientierten Verbänden Informationen zum Thema nachhaltiger Einkauf. (Bild: Website der Informationskampagne)

 

Am 26. November 2005 standen Spielwaren, Textilien und Bekleidung im Mittelpunkt der Veranstaltung auf dem Odeonsplatz in München. Verbraucherinnen und Verbraucher konnten sich umfassend über die Zusammenhänge zwischen ihrem Konsumverhalten und den Umwelt-, Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Branchen informieren.

 

Immer noch wird zum Beispiel ein großer Teil der in Deutschland angebotenen Spielwaren im Ausland unter problematischen Bedingungen hergestellt. Oft werden Arbeits-, Gesundheits- und Sozialstandards nicht eingehalten. Erfreulich sei, so Dr. Wollersheim, dass der Internationale Verband der Spielwarenindustrie (kurz ICTI) sich dieses Problems angenommen habe und anerkannte Standards im Herstellungsprozess einführe und kontrolliere. Die deutschen Spielwarenhersteller unterstützten ebenfalls diesen Prozess. Auch die Zusammenarbeit mit der Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels (AVE) sei zu begrüßen. Sie erhöhe die Reichweiten der beiden Initiativen. "Nur so findet das ICTI-System eine wichtige Unterstützung bei den großen deutschen Handelsketten", betonte Frau Dr. Wollersheim. Dies sei der richtige Weg.

 

Drei weitere große Informationsveranstaltungen zu den Themen "Bauen, Wohnen, Haushalt und Energie", "Reisen, Mobilität, Geldanlagen" sowie "Lebensmittel und Ernährung" werden im kommenden Jahr in verschiedenen Städten der Bundesrepublik stattfinden. Darüber hinaus wird ab Frühjahr 2006 ein Info-Bus mit einer interaktiven Ausstellung an 140 Tagen durch ca. 70 Städte touren. Unterstützt wird diese Kampagne durch zahlreiche Akteure aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen. www.echtgerecht.de

(29.11.05)

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