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"Dresdener Erklärung" verabschiedet

von Redaktion (Kommentare: 0)


Mit der „Dresdener Erklärung“ zur Zukunft des Ökologischen Landbaus in Sachsen endete der Strategieworkshop Ökolandbau in der sächsischen Landeshauptstadt. Etwa 50 Unternehmen, Berater, Verbandsvertreter und Behördenangehörige hatten sich zur Diskussion mit namhaften Experten versammelt. Neben den Praktikerberichten der Bohlsener Mühle, der Frosta AG und des Vorwerkes Podemus fanden insbesondere die Vorträge von Dr. Urs Niggli, Direktor des weltweit größten Ökolandbau-Forschungsinstitutes FIBL in der Schweiz und von Prof. Ulrich Hamm von der Universität Kassel-Witzenhausen großen Anklang.

Zum Abschluss des Strategieworkshops Ökolandbau einigten sich die Teilnehmer auf eine „Dresdener Erklärung“, die einen Appell an Politik und Regierung und eine Prioritätenliste zum Handlungsbedarf im Freistaat Sachsen enthält. In dem 10-Punkte-Plan der Erklärung wurden auch die Empfehlungen des Zukunftsforums Ökolandbau aufgenommen, das eineinhalb Jahre unter der Leitung des sächsischen Landwirtschaftsministeriums getagt hatte. Die „Dresdener Erklärung“ bittet das Sächsische Parlament und die Sächsische Landesregierung, die Aktivitäten zur Bildung, Beratung und Forschung für die Öko-Lebensmittelwirtschaft zu verstärken, die Aktivitäten in einem Kompetenzzentrum zu bündeln und zur künftigen Finanzierung das Auflegen eines „Sächsischen Innovationsfonds Ökologischer Landbau“ zu prüfen. Außerdem wird die Regierung gebeten, den Schutz ökologischer und konventioneller Produkte vor Kontaminationen mit gentechnisch veränderten Organismen sicher zu stellen und den ökologischen Landbau als Zukunftstechnologie einzuordnen.

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