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Die neue Dynamik der Bio-Branche - Chancen und Herausforderungen

von Redaktion (Kommentare: 0)


"Mit der Politik der 'Agrarwende' wurden Bio-Lebensmittel gesellschaftlich deutlich aufgewertet und haben damit endgültig die Nische verlassen. Dies eröffnet viele Chancen für die Bio- Branche, stellt sie jedoch vor zahlreiche neue Herausforderungen". Mit diesen Worten fasst Prof. Dr. Karl-Werner Brand die Ergebnisse des von ihm geleiteten BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung)-Projekts "Von der Agrarwende zur Konsumwende?" zusammen.

 

Das Forschungsprojekt, an dem die TU München, die Universitäten Gießen und Göttingen, die Wirtschaftsuniversität Wien sowie die Münchner Projektgruppe für Sozialforschung beteiligt waren, untersuchte in den vergangenen drei Jahren die Wirkungen der von der früheren Verbraucherschutzministerin Renate Künast angestrebten "Agrarwende" auf den verschiedenen Ebenen der Bio-Wertschöpfungskette. Die quantitative Ausweitung des Öko-Landbaus und der Umsatz an Bio-Lebensmitteln bleiben zwar erheblich hinter der anvisierten Zielgröße zurück. Entscheidender ist aber die in Gang gesetzte Entwicklungsdynamik. Eine wesentliche Rolle spielt dabei das neue Bio-Siegel, das die Ausweitung und Europäisierung der Beschaffungsmärkte für Bio-Lebensmittel erheblich beschleunigt hat. Bio-Supermärkte verzeichnen ein rasantes Wachstum. Auch der konventionelle Lebensmittel-Einzelhandel, einschließlich der Discounter, ist verstärkt in das Bio-Segment eingestiegen und stellt inzwischen den wichtigsten Vertriebsweg für Bio-Lebensmittel dar. Auch Bio-Fertiggerichte sind auf dem Vormarsch. Mit der Ausdifferenzierung des Bio-Markts verschwimmen die bisherigen Grenzen zwischen der ganzheitlich orientierten Öko-/Naturkost-Szene und dem konventionellen Lebensmittelsektor.

 

Zentrale Ergebnisse des Verbundprojekts "Von der Agrarwende zur Konsumwende?" sind in einer Broschüre zusammengefasst, die bei der Münchner Projektgruppe für Sozialforschung (MPS) bestellt werden kann.

 

Prof. Dr. Karl-Werner Brand & Astrid Engel
Münchner Projektgruppe für Sozialforschung
Dachauerstr. 189
80637 München
Tel.: 089-155760/14839713
E-Mail: astrid.engel@sozialforschung.org
Projekt-Homepage: http://www.konsumwende.de
(mit download Texten der einzelnen Teilprojekte)
 

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