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Demeter-Brotprüfung beim Bäckertreffen: 97,5 Prozent der Brote ausgezeichnet

von Redaktion (Kommentare: 0)


Die Qualität der Demeter-Brote wird immer besser. Das ist das eindrucksvolle Ergebnis der Brotprüfung, die beim Treffen der Fachgruppe Demeter-Bäcker in der Bundesfachschule in Weinheim stattfand. Von den eingesandten Broten wurden 97,5 Prozent ausgezeichnet. Sieben Brote bekamen Gold, 21 Brote wurden mit Silber und 12 mit Bronze bewertet. Im letzten Jahr gab es 77 Prozent prämierte Brote bei der Demeter-Brotprüfung.

Die Demeter-Bäcker beschäftigen sich bei ihrer Fachtagung mit verschiedenen Aspekten des Themas Qualität. So stellte Dr. Fritz Balzer vom Labor Dr. Balzer alternative Verfahren zur Qualitätserfassung bei Lebensmitteln vor. Die so genannten Bildschaffenden Methoden wie etwa die Kupferchlorid­kristallisation, sind Verfahren, die nicht über das Ablesen von Messwerten sondern über das Interpretieren von Bildern eine Bewertung von Lebensmittel ermöglichen. Dr. Balzer konnte an mehreren Beispielen die besondere Vitalqualität von biologisch-dynamisch erzeugten Rohstoffen zeigen.

Gemeinsam entdeckten die Demeter-Bäcker zudem die sensorische Bewertung von Brot als Instrument der Qualitätsentwicklung im handwerklichen Betrieben. Gemeinsam mit den Teilnehmern wurden verschiedene Brote getestet und die Durchführung von Sensorik-Tests im eigenen Betrieb ausführlich besprochen.

Die Facharbeit zur Weiterentwicklung der Demeter-spezifischen Qualitätsrichtlinien wurde den Bäckern von Dr. Jochen Leopold vom Forschungsring für Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise vorgestellt. Die Richtlinien sind die gemeinsame Vereinbarung der Demeter-Markengemeinschaft. Sie bieten Kunden ein wesentlich höheres Qualitätsniveau als die gesetzlichen Mindeststandards für Bio.

Gute Tradition bei den Fachgruppen-Treffen der Demeter-Bäcker hat das Betriebsporträt, das dieses Mal der Rheurdter Andreas Schomaker beisteuerte. Er betreibt mit 38 Mitarbeitern eine reine Bio-Bäckerei an der holländischen Grenze, beliefert insgesamt drei Filialen, fünf Marktwagen und 45 Wiederverkäufer. Der Bio-Pionier vom Niederrhein hat schon 1987 seinen kompletten Betrieb auf Bio umgestellt. Ein wesentliches Motiv für den Einstieg in den Bio-Bereich war für Andreas Schomaker der sozialere Umgang innerhalb der Bio-Branche. Für sein ökologisch-ganzheitliches Konzept mit dem besonderen Akzent auf biologisch-dynamischen Rohstoffen spricht auch die Energiegewinnung. So werden Warmwasserbereitung und die Heizung über Rauchgas- und Schwadenwärmerückgewinnung betrieben. Der Strom kommt von einem zertifizierten Öko-Stromanbieter und alle Fahrzeugen werden mit Bio-Diesel angetrieben. (16.12.04)

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