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Datenbank informiert Bio-Landwirte über Bio-Saatgut und Pflanzen

von Redaktion (Kommentare: 0)


Ökologisch wirtschaftende Landwirte können sich von Januar 2004 an über die Internet-Datenbank organicxseeds des Forschungsinstitutes für Biologischen Landbau (FiBL) über das Angebot an Öko-Saatgut und Kartoffeln informieren. Auf Initiative der deutschen Bundesländer wurde die Datenbank eingerichtet. Sie setzen damit eine Verordnung der Europäischen Union um.

Unter http://www.organicxseeds.de wird das Öko-Saatgut für alle Kulturen einschließlich Kartoffeln zu finden sein, das für ökologisch wirtschaftende Landwirte in den jeweiligen Bundesländern verfügbar ist. Die Landwirte können sich so über Bezugsstellen von Bio-Saatgut informieren.
Zeitgleich wird das Ausnahmegenehmigungsverfahren zur Verwendung von nicht-ökologischem Saatgut verschärft. Grundsätzlich gilt, dass im ökologischen Landbau ökologisch erzeugtes Saat- und Pflanzgut eingesetzt werden muss. Nach der alten Regelung, die bis zum 31. Dezember gilt, war es den Landwirten möglich, eine Ausnahmeregelung zur Verwendung von konventionellem Saat- und Pflanzgut zu erhalten. Dafür mussten sie nachweisen, dass auf dem Markt kein entsprechendes Öko-Saat- und Pflanzgut vorhanden war. Die neue Vorschrift sieht vor, dass, wenn die Datenbank noch ein Öko-Saatgutangebot für eine bestimmte oder vergleichbare Sorte aufweist, dieses Saatgut auch verwendet werden muss.

(19.11.03)

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