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Dänemark: Bio-Anbaufläche schrumpfte

von Redaktion (Kommentare: 0)


Die Bio-Anbaufläche in Dänemark ist 2005 bereits im dritten Jahr in Folge in etwa auf die Größenordnung von 1999 und 2000 zurückgegangen, berichtete die ZMP. Vor allem der Rückgang der Umstellungsflächen ist für den Schwund verantwortlich. Erstmals ist 2005 jedoch auch die vollzertifizierte Bio-Fläche reduziert worden. Nach Angaben von Danish Plant Directorys, das für die Kontrolle aller dänischer Bio-Betriebe zuständig ist, sank die Zahl der Bio-Betriebe im vergangenen Jahr um 4 % auf 3036. Sie lag damit leicht unter dem Niveau von 1999.

 

Der Anteil der Bio-Betriebe an der gesamten Zahl der Landwirtschaftsbetriebe in Dänemark ist im EU-Vergleich mit 6,1 % weiterhin überdurchschnittlich hoch. Der Anteil der Flächen an der gesamten Landwirtschaftlichen Nutzfläche (LF) betrug 5,5 %. In Deutschland beispielsweise betrug der Anteil der Bio-Betriebe im vergangenen Jahr 4,3 %, der Anteil an der gesamten LF lag bei 4,7 %.

 

Der dänische Bio-Gemüseanbau ist 2005 gegen den Trend deutlich ausgeweitet worden. Wichtigste Kulturen waren Möhren, Gemüseerbsen und Zwiebeln. Dagegen wurde der Bio-Obstbau reduziert. Während der Apfelanbau als wichtigstes Baumobst 2005 weiter ausgedehnt wurde und einen neuen Höchststand erreichte, wurde der Anbau anderer Baumobstarten erneut eingeschränkt. Strauchbeeren verloren ebenfalls, die Erdbeerfläche blieb auf ähnlich hohem Niveau wie 2004.

 

Trotz der rückläufigen Anbaufläche wächst die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln in Dänemark weiter. Der Umsatz im Lebensmitteleinzelhandel legte um 12 % auf 309 Millionen Euro zu. Bei allen Produktgruppen wurde ein Wachstum beobachtet, mit den stärksten Zuwächsen bei Milch, Käse und Eiern.

 

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