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Schleichende Vergiftung durch Chemikalien

von Redaktion (Kommentare: 0)


Neurowissenschaftler warnen vor einer globalen, stillen Pandemie der schleichenden Vergiftung von Kindern durch Umweltchemikalien. Eine fortschreitende Verdummung und stetige Zunahme von Verhaltens- und Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen seien bereits messbar. In ihrer Studie belegen die Forscher eine hirnschädigende Wirkung für elf Chemikalien, darunter Blei, Mangan, Quecksilber, Fluor- und Chlorverbindungen, sowie mehrere Pestizide und Lösungsmittel. Bisherige Zulassungstests erfassen zwar akute neurotoxische Wirkungen, die Folgen einer schleichenden Belastung im Mutterleib und der frühen Kindheit bleiben aber bisher meist unerkannt.
 

Philippe Grandjean von der Universität von Süddänemark in Odense und Philip Landrigan von der Harvard University berichten, dass mehr als jedes zehnte Kind bereits von Geburt an eine Entwicklungs- und Verhaltensstörung habe: Autismus, geistige Defizite und Hyperaktivität, aber auch eine später auftretende erhöhte Aggression und andere Verhaltensauffälligkeiten. Genetische Faktoren spielen zwar für einige der Erkrankungen eine Rolle, sie können aber nur 30% bis 40% der Fälle erklären. 

"Mehr als 200 Chemikalien wurden bereits in Nabelschnurblut nachgewiesen", erklären die Forscher. "Unsere größte Sorge ist die große Zahl von Kindern, deren Gehirn durch giftige Chemikalien geschädigt wurde, die aber nie eine formelle Diagnose erhalten haben", erklärt Grandjean.

Der vollständige Artikel ist hier verfügbar.

 

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